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BG vor „netter Herausforderung“

Basketball-Bundesliga BG vor „netter Herausforderung“

Johan Roijakkers ist bekannt dafür, gerne auf die Euphoriebremse zu treten. Nach zwei dominanten Auftritten bekommt seine BG Göttingen den richtigen Gegner vor die Nase gesetzt: den FC Bayern München. Am Dienstag um 19.30 Uhr gibt das Star-Ensemble seine Visitenkarte in der Sparkassen-Arena ab.

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Einst Energie-Vampir, jetzt Extradosis Vitamin C: Terrell Everett hilft der BG endlich weiter.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Bayern spielt auf einem komplett anderen Level als wir, sie verfügen über einen Euroleague-Kader. Das wird eine nette Herausforderung, aber niemand sollte von einem Heimsieg ausgehen. Mir ist wichtig, dass wir erneut gut spielen und uns weiter verbessern“, sagt der BG-Headcoach, der seiner Mannschaft den Montagvormittag zur Erholung freigegeben hat.
Die Saison der Münchener verläuft trotz Platz zwei in der Tabelle nicht optimal. In der Euroleague war nach der Vorrunde Schluss.

Zuletzt unterlag der FCB in Liga und Eurocup zweimal überraschend deutlich gegen Ulm. Wie viel Qualität im Team steckt, bewies die athletische Auswahl des zigfach dekorierten Startrainers Svetislav Pesic dann wiederum am Sonnabend beim überlegenen 91:70-Heimtriumph über Braunschweig sowie zuvor während einer eindrucksvollen Siegesserie von neun Spielen. Beste Punktesammler sind Dusko Savanovic (13,7) sowie die zuletzt verletzten Bryce Taylor (12,0) und Nihad Djedovic (11,4), hinter deren Einsätze angesichts des anstehenden Pokal-Wochenendes große Fragezeichen stehen. Schlüsselspieler und Lenker ist Guard Alex Renfroe (10,7/5,7 Assists). „Solche Spitzenakteure sind ausschließlich durch eine gute Teamdefense zu kontrollieren. Immerhin haben wir uns in diesem Aspekt stark verbessert“, bemerkt Roijakkers.

Einen wesentlichen Grund für die aktuelle Leistungsentwicklung sieht der Niederländer im fünftägigen Trainingslager, das die Veilchen während der dreiwöchigen Spielpause in Rotenburg an der Fulda absolviert haben. „Wir konnten intensiv an unseren Systemen arbeiten und Ian Hummer gut integrieren. Er gibt unserem Spiel eine komplett neue Qualität an beiden Seiten des Courts, doch alleine ist er nicht für unser deutlich besseres Spiel verantwortlich“, sagt Roijakkers. BG-Kapitän David Godbold spricht von „vielen kleinen Selbstverständlichkeiten, die wir erst wieder lernen mussten. Wir sind als Mannschaft gewachsen. Jeder kann jetzt potenziell einen Saisonhöhepunkt hinlegen, so wie Robert zuletzt in Crailsheim, denn wir spielen viel mannschaftsdienlicher.“

So auch Terrell Everett, den Roijakkers Mitte Januar in Bamberg noch als Energie-Vampir betitelte und ihn nicht spielen ließ. Jetzt scheint der variable Guard und Flügelspieler eine Wandlung vom Saulus zum Paulus vollzogen zu haben. Seit dem Duell in Bonn steht er in der Startformation, wirkt komplett integriert und rechtfertigt diese Beförderung mit bemerkenswert starken Auftritten. „Terrell hat sich entwickelt. Er spielt jetzt sogar mit uns Karten. Ich habe ihn hart kritisiert und merke jetzt, dass ich beginne, ihn richtig zu mögen, das ist schon komisch“, betont Roijakkers während des GT-Talks im VIP-Raum nach dem Bayreuth-Sieg.

Von Mark Bambey und Rupert Fabig

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