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BG-Coach sieht Göttingen als klaren Außenseiter gegen Phoenix Hagen

1. Basketball-Bundesliga BG-Coach sieht Göttingen als klaren Außenseiter gegen Phoenix Hagen

Die souveränen Siege der BG-Basketballer gegen die Europapokal-Teilnehmer Frankfurt und Oldenburg sind für Göttingens Coach Johan Roijakkers kein Grund, seine allseits bekannte Pessimismus-Strategie aufzugeben. „Wir sind in keinem Spiel Favorit und auch gegen Phoenix Hagen klarer Außenseiter“, stellt der Niederländer vor der Partie des Tabellenneunten gegen den vier Punkte schlechteren Zwölften am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Sparkassen-Arena klar.

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Hagener Alptraum: Raymar Morgan glänzte beim Hinspielerfolg der BG mit 28 Punkten.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Der Maßstab für uns bleibt Mitaufsteiger Crailsheim. Wenn wir am Ende vor Crailsheim stehen, haben wir eine super Saison gespielt“, sagt der 33-Jährige, dämpft damit die hochfliegenden Erwartungen von immer mehr Fans und bleibt seiner Linie des radikalen Understatements treu. Folglich ist das Thema Playoffs für ihn weiterhin tabu: „Darüber denken wir überhaupt nicht nach. Wir schauen auf das nächste Spiel, das wir zu gewinnen versuchen.“

Trotz des 93:88-Hinspielsieges der Veilchen in Hagen, bei dem Raymar Morgan mit 28 Punkten, einer Feldtreffer-Quote von 81,8 Prozent und zehn Rebounds sowie Alex Ruoff mit zwölf Punkten und elf Assists die Hauptakzente setzten, sieht Roijakkers die Vorteile am Sonnabend in der S-Arena bei der Mannschaft seines Phoenix-Kollegen Ingo Freyer. „Wer in Bonn, Quakenbrück, Ludwigsburg und Frankfurt gewinnt, ist in Göttingen natürlich Favorit“, verweist der BG-Trainer auf die Auswärtsstärke der Gäste. Ebenso wie die Veilchen hat Phoenix in fremden Hallen sechs von zehn Spielen für sich entschieden, war zu Hause aber nur in zwei von zehn Begegnungen erfolgreich (BG 4/6).

Oliver Herkelmann, Geschäftsführer der Phoenix Hagen GmbH und der mit einer Kapitalerhöhung einhergehenden neu gegründeten Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA, sieht den Favoriten-Status mit Hinweis auf die jüngsten Göttinger Erfolge eindeutig bei den Gastgebern, in der vermeintlichen Underdog-Rolle aber auch Vorteile: „Manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn man als Außenseiter ins Spiel geht. Das hat diese Saison schon einige Male bewiesen.“

Obwohl Phoenix mit 1717 die meisten Gegenpunkte aller Teams kassiert hat, warnt Roijakkers vor der Phoenix-Defensive („Hagen verteidigt besser, als jeder denkt“), in erster Linie aber vor dem fünftbesten Angriff der Liga und der individuellen Stärke der Gegner. Der 33-jährige Spielmacher David Bell (16,5 Zähler), der den Veilchen im Hinspiel 22 Punkte einschenkte, sei „genauso schlau und erfahren wie Khalid El Amin“. Brandgefährlich seien auch Point Guard Frederick Nixon (13,8), Shooting Guard Todd Brown (13,3), Small Forward Larry Gordon (10,9) und der zurückgekehrte 2,05-Meter-Mann Dino Gregory (10,7/6,7 Rebounds), der bei seinem Debüt – im Hinspiel gegen die BG – auf 13 Punkte und zehn Rebounds kam.

Während Roijakkers seinen kompletten Kader zur Verfügung hat, ist der Einsatz von Keith Ramsey (12,9/6,9), des besten Hagener Rebounders, fraglich. Der 2,05Meter-Center ist zwar nach auskuriertem Bänderriss wieder ins Training eingestiegen, musste jetzt aber wegen einer Magen-Darm-Grippe passen.

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