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Basketball-Bundesliga: BG Göttingen empfängt TBB Trier

Roijakkers will nachlegen Basketball-Bundesliga: BG Göttingen empfängt TBB Trier

Nach dem hart erkämpften 84:80-Triumph am Donnerstagabend bei Mitaufsteiger Crailsheim Merlins steht die BG vor einem weiteren sogenannten Vier-Punkte-Spiel. Denn Siege gegen unmittelbare Konkurrenten sind bekanntlich doppelt wichtig.

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Blick geht nach oben: Jamal Boykin – hier links gegen Artlands King – will sich gegen Trier in Szene setzen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Auch die TBB Trier gehört für viele Experten im 25. Jahr ihrer Erstligazugehörigkeit zum Kreis der potenziellen Abstiegskandidaten. Somit dürfen sich die BG-Fans am Sonntag um 15 Uhr in der S-Arena auf ein wichtiges Spiel im Kampf um den Ligaverbleib freuen. Nervenkitzel scheint garantiert. 

„Trier wird für mich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Das ist intelligenter und strukturierter Team-Basketball“, betont hingegen BG-Cheftrainer Johan Roijakkers und begründet seine Einschätzung: „Sie haben enormes Potenzial. Darunter ein europäisches Top-Talent, das das Zeug hat, mal in der Euro-League zu spielen.“ Gemeint ist der Bosnier Adin Vrabac, den Roijakkers von verschiedenen Europameisterschaften als Gegner der niederländischen Nachwuchsauswahlmannschaften kennt.

Doch die TBB hat auch Sorgen, denn mit Andreas Seiferth, Trevon Hughes und Warren Ward wechselten wichtige Leistungsträger, andere wie Laurynas Samenas und Anthony Canthy fallen verletzt aus. „Trier hat dennoch starke Guards und gute Innenspieler.

Ein alter Bekannter

Es ist enorm schwer zu verteidigen“, warnt Roijakkers und mahnt zu mehr Intensität als zu Beginn des Crailsheim-Spiels: „Da haben Einsatz und Emotionen gefehlt. Das war gegen Artland besser, obwohl wir verloren haben. Spielen wir gegen Trier fahrlässig, dann werden wir dafür bitter bestraft.“

Mit Trier kehrt auch ein alter Bekannter zurück nach Göttingen: Vitalis Chikoko. In der Abstiegssaison 2011/12 war der mittlerweile 23-jährige Innenspieler für die Veilchen aktiv. Der 2,07-Meter-Mann aus Harare kam damals über Umwege aus Simbabwe während des Saisonverlaufs nach Göttingen. Unter dem als sehr guten Ausbilder bekannten deutschen Trainer Henrik Rödl hat sich Chikoko zu einem gestandenen Erstliga-Profi entwickelt. „Die Hand aus Simbabwe“ gilt als bester Verteidiger im Trierer Team.

In der vergangenen Spielzeit stand er im Schnitt 21 Minuten auf dem Parkett und markierte 8,0 Punkte und 4,4 Rebounds. In Göttingen wird er sich in erster Linie heftige Duelle mit Harper Kamp, Raymar Morgan und Jamal Boykin liefern. „Ich bin beeindruckt von Chikoko. Er ist athletisch, kann punkten, rebounden, blocken und passen. Er ist Triers effektivster Spieler“, lobt Roijakkers. Bange machen lasse er sich jedoch nicht: „Auch wir haben ein starkes Team. Stimmen Einstellung und Emotionen, werden wir nachlegen.“

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