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Bringschuld gegen Gießen

Basketball-Bundesliga Bringschuld gegen Gießen

Abschluss des Mammutprogramms von vier Spielen in elf Tagen: Basketball-Bundesligist BG Göttingen will mit der Unterstützung der Fans in der S-Arena seine Niederlagenserie stoppen. Zu Gast beim Vorletzten ist am Sonnabend ab 18.30 Uhr der überraschend starke Aufsteiger Giessen 46ers.  

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Will gegen Gießen die nächste Chance nutzen, um endlich zu überzeugen: BG-Guard Terrell Everett.

Quelle: SPF

Göttingen. Die Veilchen haben dabei einiges gutzumachen. Beim 70:85 in Bayreuth präsentierten sich gleich mehrere BG-Profis nicht auf BBL-Niveau.  Dass BG-Headcoach Johan Roijakkers den Großteil seiner US-amerikanischen Leistungsträger ab der 25. Minute nicht mehr einsetzte, hat aber auch etwas Gutes. Godbold, Edwards, Everett und Co. dürften gegen Gießen ausgeruht sein.

Und nicht nur die Zuschauer erwarten sicherlich eine Trotzreaktion von den Göttingern, sehen das Team in der Bringschuld. Gegen Gießen gilt es, bis an die Grenze der eigenen Belastbarkeit zu gehen, um den für den Kampf um den Ligaverbleib so wichtigen Heimsieg zu erspielen. Roijakkers hatte bereits einmal vom Team verlangt, mit mehr Leidenschaft und Herz  zu agieren. Nach dem phasenweise blutleeren Auftritt in Bayreuth wird er wohl erneut an die Ehre der Spieler appellieren müssen.  Gegen die zuletzt mit einer kleinen Rotation agierenden und müde wirkenden Hessen könnten Wille und Leidenschaft der entscheidende Faktor werden.  

Gießens Coach Denis Wucherer hat die komplette Saison über schon damit zu kämpfen, dass ihm immer wieder wichtige Akteure ausfallen. Dennoch sammelte das Team bisher sieben Siege ein. Vor dem Duell am Mittwoch gegen Oldenburg (79:88) erwischte es auch noch Nationalspieler Karsten Tadda. Er fiel mit einem Pferdekuss aus, in Göttingen wird er aber wahrscheinlich wieder auflaufen können. Wucherer hatte den 27-Jährigen während der Saison von Meister Bamberg verpflichtet, um den verletzten TJ DiLeo zu ersetzen. „Karsten war bislang in einem sehr erfolgreichen Verein ein toller Rollenspieler und kann bei uns in Gießen den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. Für beide Seiten ist das eine optimale Situation“, sagte Wucherer zum Transfercoup.

Ein absoluter Leistungsträger der Hessen ist der ebenfalls während der Saison aus Bamberg ausgeliehene Center Gabriel Olaseni. Der bewegliche Brite markiert im Schnitt 11,8 Punkte und 7,8 Rebounds. Guard Braydon Hobbs gilt als vielseitig und kommt durchschnittlich auf 10,6 Punkte, 5,0 Rebounds und 4,1 Assists. Bester Punktelieferant ist Suleiman Braimoh (13,4). Besondere Gefahr droht am Perimeter durch Yorman Bartolo. Der Kubaner mit deutschem Pass trifft 48 Prozent seiner Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie.

Die Niederlage gegen Oldenburg wurmte Wucherer, der allerdings auch dem BBL-Spielplan eine Teilschuld gab: „Wenn man um die Jahreszeit so einen Spielplan macht, muss man zusehen, dass alle gleich spielen. Sonst macht sich das bemerkbar, ob du sechs oder nur zwei Tage frei hast. Wir waren müde und haben deswegen offensiv wie auch defensiv fast schon unbeschreibliche Fehler gemacht. Hätte Oldenburg vor drei Tagen gespielt, wäre das heute ein Match auf Augenhöhe gewesen und auch bis zum Ende geblieben.“

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