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Eisbären fordern BG Göttingen am Freitag

Basketball-Bundesliga Eisbären fordern BG Göttingen am Freitag

Duelle mit den Eisbären Bremerhaven gehören nicht zu denen, an die sich die Göttinger Fans mit Freude erinnern. Geradezu ins kollektive Gedächtnis hat sich das überraschende Playoff-Viertelfinal-Aus im Mai 2010 gebrannt, als Andrew Drevo mit einem Hakenwurf in der Schlusssekunde den Göttinger Traum vom erstmaligen Einzug ins Halbfinale zerplatzen ließ.

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Hier beim Abschied aus Berlin noch im Alba-Dress, jetzt Leistungsträger in Bremerhaven: Ex-Nationalspieler Sven Schultze.

Quelle: dpa

Göttingen. Am Freitagabend kommt es nach zweijähriger Pause wieder zu diesem noch immer elektrisierenden Duell der alten Rivalen.

Um 20 Uhr empfängt Basketball-Erstliga-Aufsteiger BG Göttingen Bremerhaven zum Auftaktduell des achten Spieltags. Und trotz Außenseiterrolle lastet mehr Druck auf den Veilchen als in den vergangenen Saisonspielen.

Es ist zwar nicht so, dass mit Bremerhaven nun ein Klub in Göttingen gastiert, mit dem sich die BG auf einem Level bewegt. Jedoch sollte der Abstand nicht so groß sein, wie gegen die als sichere Playoff-Kandidaten gehandelten Telekom Baskets Bonn oder die MHP Riesen Ludwigsburg.

Bremerhavens Headcoach Calvin Oldham musste sieben Zugänge in den Kader integrieren. Das gelang bisher ordentlich, doch zeigte Bremerhaven die erwarteten Schwächen, wenn es unter Druck gesetzt wurde. Unrühmlicher Höhepunkt war das 0:22 im ersten Viertel bei Medi Bayreuth – BBL-Negativrekord.

Drei-Punkt-Schützen

Das Spiel der Eisbären ist in erster Linie geprägt von den Drei-Punkt-Schützen. Fast 23 Dreier feuern die Nordsee-Städter im Schnitt ab, treffen dabei respektable 35,7 Prozent. Was den Tabellenachten dabei so unberechenbar macht, ist die Vielzahl an starken Distanzwurfspezialisten, die dank ihrer Athletik oder Größe auch gut den Korb attackieren können. Beispiele gefällig? Sven Schultze.

Der deutsche Ex-Nationalspieler stand 121-mal im DMM-Dress auf dem Parkett und hat mit seinen 36 Jahren fast 300 BBL-Partien auf dem Buckel. Der 2,06-Meter-Mann traf in der abgelaufenen Saison für Alba Berlin 50 Prozent seiner Dreier. Moses Ehambe.

Der Small Forward ist der beste Drei-Punkt-Schütze der nordamerikanischen D-League, die als Ausbildungsliga der NBA gilt. Zuletzt spielte der Power-Athlet in Spanien auf europäischem Top-Niveau. Auch die beiden Guards Tyrus McGee und Lorenzo Williams trafen bisher hochprozentig.  

Bremerhaven hat enorm viel Talent

Seine Erstliga-Tauglichkeit stellt ein guter Bekannter aus der vergangenen Zweitliga-Spielzeit unter Beweis: Myles Hesson. Der britische Nationalspieler trumpfte in der vergangenen Serie noch groß bei Erstliga-Absteiger Giessen 46ers auf und spielte sich so in die Bücher mehrere BBL-Klubs.

Im Sommer wechselte der 24-jährige Forward dann an die Nordsee. Mit durchschnittlich 9,3 Punkten und fast 20 Minuten Einsatzzeit hat sich Hesson einen festen Platz in der Rotation erspielt. Bisher stand er einmal in der Startformation. Wieder im Team ist nach überstandener Verletzung Power Forward Jake O’Brian, der in den vergangenen Spielzeiten ebenfalls mit Dreierquoten von mehr als 40 Prozent auf sich aufmerksam gemacht hat.

„Bremerhaven hat enorm viel Talent. Moses Ehambe, gegen den in in der D-League gecoacht habe, hat uns mal im Alleingang geschlagen. Und wir hatten Akteure mit NBA-Format auf dem Parkett“, verdeutlicht BG-Cheftrainer Johan Roijakkers. Für ihn sei Bremerhaven ein Playoff-Kandidat und die BG der Underdog. Einen ihrer bisher vier Siege haben die Eisbären übrigens gegen den souveränen BG-Bezwinger Ludwigsburg verbucht.

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