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Everett bleibt im Team, El-Amin fällt aus

BG Göttingen Everett bleibt im Team, El-Amin fällt aus

Nach der harten öffentlichen Kritik an Terrell Everett und Ruben Boykin durch Trainer Johan Roijakkers, ist der Ärger beim abstiegsbedrohten Basketball-Bundesligisten BG Göttingen wieder verraucht. Dafür gibt es eine neue Baustelle: Superstar Khalid El-Amin fällt verletzt aus.

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Herber Verlust: Khalid El-Amin fehlt der BG im Abstiegskampf vorerst aufgrund einer Oberschenkelverletzung.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Der Aufbauspieler hat sich in der Partie gegen Tübingen eine Oberschenkelverletzung zugezogen. „Für das Spiel in Frankfurt wird er auf jeden Fall fehlen“, sagt Roijakkers. „Danach müssen wir schauen, wie schnell er fit wird.“

Akzente für die Zukunft

Umso wichtiger ist der Beitrag des als „lustlos“ abgekanzelten Everett. Der Guard wird weiter Teil der Mannschaft sein. „Ich habe vor einiger Zeit, als es die ersten Probleme mit ihm gab, mit dem Team gesprochen. Gemeinsam haben wir entschieden, ihn zu behalten“, erklärt Roijakkers, der sich vom 31-Jährigen in Zukunft noch positive Akzente erhofft. „Terrell bleibt Terrell. Er hatte seine guten Tage und wird auch künftig welche haben.“

Komplizierter gestaltet sich die Situation bei Ruben Boykin. „Ruben ist durchaus gewillt, Leistung zu bringen, aber er kann es schlicht nicht, weil er permanent verletzt ist. Ob uns das in der Bundesliga hilft, weiß ich nicht“, so Roijakkers. Der 31-Jährige habe Probleme an Hüfte, Knie sowie Fuß und konnte kürzlich nur dank zweier Cortison-Injektionen trainieren. Boykin sei nicht einmal in der Lage, eine Kniebeuge auszuführen.

„In Ludwigsburg hat er den Medizincheck nicht bestanden, bei uns schon, womit er nach Juan Pattillo der zweite Spieler ist, der es trotz gesundheitlicher Probleme schafft. Wir sollten überlegen, den Check in der kommenden Saison zu verschärfen. Abgesehen davon haben wir eines der besten medizinischen Teams der Liga. Ihnen ist es gelungen, El-Amin und Raymar Morgan wieder topfit zu machen“, betont der Niederländer.

Dass Boykins Frau während der Tageblatt-Talkrunde im VIP-Raum verbal gegen Roijakkers feuerte, habe nicht unbedingt geholfen. „Ich verstehe sie, aber Ruben setzt das bloß noch mehr unter Druck“, meint der Trainer, der ein klärendes Gespräch mit dem US-Amerikaner angesetzt hat.

Defensive überzeugt

Der Auftritt seiner übrigen Akteure macht Roijakkers viel Mut, den Ligaverbleib zu realisieren. „Ihre Einstellung war beeindruckend. Hätten wir eine Woche zuvor so gegen den MBC gespielt, wäre ein 20-Punkte-Sieg möglich gewesen“, sagt der Headcoach. Besonders die Defensive überzeugt ihn: „Tübingen hat vor allem im Fastbreak und nach Offensivrebounds gepunktet, kommt aber trotzdem nur auf eine Wurfquote von 45 Prozent. Abgesehen vom Umschaltspiel und Defensivrebounding gehört unsere Verteidigung zu den Top Ten der Liga.“

Im Angriff komme es ohne Regisseur El-Amin nun darauf an, die Ballbewegung zu verbessern. „Wir müssen einen Pass voraus denken und mit indirekten Blöcken mehr füreinander kreieren.“

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Von Redakteur Rupert Fabig

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