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"Fehler korrigieren und immer weiter verbessern"

Basketball-Bundesliga "Fehler korrigieren und immer weiter verbessern"

Mit Siegen gegen vier Topteams der Basketball-Bundesliga - zuletzt mit 70:65 gegen Vizemeister Bonn - haben die Herren der BG 74 für Furore gesorgt und sich in der Spitzengruppe der deutschen Eliteklasse festgesetzt. Für Trainer John Patrick sind das Geheimnis des Erfolges Teamspirit, harte Trainingsarbeit und das Bemühen jedes einzelnen, sich stetig zu verbessern.

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Musketiere auf dem Basketball-Parkett – jeder für den anderen und alle für das Team: die BG-Akteure John Little, Kyle Bailey, Charles Lee und Jason Miller Miller (v. l.) gegen Bonn.

Quelle: Theodoro da Silva

Aus dem Vergleich der Teamstatistik der vergangenen und der laufenden Saison könnte man schließen, der BG-Coach habe Spielsystem und -philosophie radikal geändert. Die als Run-and-Gun-Truppe von den Konkurrenten teils gefürchtete, teils belächelte Veilchen-Mannschaft der Aufstiegsserie war mit einem Schnitt von 79,0 Punkten das siebtbeste Angriffsteam der BBL, landete aber in der Defensive mit 81,3 Gegenpunkten nur auf Rang 14 - exakt der Platz, den die BG auch in der Abschlusstabelle belegte.

In dieser Saison sind die Verhältnisse nahezu umgekehrt. Nach sieben Partien sind die Veilchen in der Offensive nur Dreizehnter (71,0), glänzen dafür aber mit der viertbesten Abwehr (68,7). Doch die Vermutung des Systemwechsels weist Patrick entschieden zurück: "Ich spiele seit zehn, elf Jahren das gleiche System, in dem konzentrierte, aggressive Defense und Rebounding die entscheidenden Faktoren sind", stellt der Coach klar. "Wir haben immer noch einen der kleinsten Etats der Liga, doch der Unterschied zur vorigen Saison ist, dass wir jetzt eine Mannschaft mit erfahrenen, intelligenten Spielern haben, die das System begreifen und es auf dem Feld umsetzen können."

"Nichts kommt von selbst"

Das Team zeichne aus, dass Kyle Bailey zwar der unumstrittene Kapitän sei, es aber mehrere Akteure mit Führungsqualitäten gebe. Keiner spiele für sich, sondern in erster Linie für die Mannschaft, für sie stehe er ein, auch außerhalb des Basketball-Courts. "Jeder begreift das Training als Konkurrenzkampf und harte Arbeit - die Spiele dagegen als Spaß. Die Spieler verstehen, dass nichts von selbst kommt, sind erfolgsorientiert, nie zufrieden, wollen Fehler korrigieren und sich immer weiter verbessern", zählt Patrick weitere Qualitäten seiner Schützlinge auf. "Niemand von uns glaubt, dass wir ein großes Team sind, wir versuchen aber stets, ein besseres Team zu werden", bringt Patrick das wichtigste Ziel für eine lange Bundesligasaison auf den Punkt, "die gerade erst begonnen hat".

Von Michael Geisendorf

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