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Gute BG Göttingen nicht stark genug

67:81 gegen Würzburg Gute BG Göttingen nicht stark genug

Trotz einer engagierten und phasenweise guten Leistung hat die BG Göttingen die  s.Oliver Baskets Würzburg nicht bezwingen können. Beim hohen Favoriten, der durch den Sieg mindestens eine Nacht an der Tabellenspitze der Basketball-Bundesliga stand, unterlag die BG 67:81 (48:65, 41:45, 17:25).

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Shane Edwards (BG Göttingen, links) und Devin Searcy (s.Oliver Baskets)

Quelle: Pressepicture

Würzburg. 3140 Zuschauer sahen in der engen und atemberaubend lauten s.Oliver-Arena einen packenden Fight. Ein Leistungsunterschied zwischen dem Kellerkind und dem bisher stärksten Aufsteiger der BBL-Geschichte war nur sehr selten auszumachen. Entsprechend positiv agierte BG-Headcoach Johan Roijakkers am Spielfeldrand. Immer wieder applaudierte er, auch wenn die Aktionen keine Punkte brachten, oder Würzburg zum wiederholten Male spät gegen die bissige BG-Defense noch zu Punkten kam. „Wir haben das zweite Spiel in Folge gut verteidigt. Offensiv wurde der Ball gut bewegt, meine Spieler haben oft schon einen Pass weiter gedacht. Das war ein weitere Schritt nach vorne.“ Dennoch sprach der Niederländer auch von einem verdienten Sieg der Gastgeber: „Würzburg war die bessere Mannschaft. In den letzten beiden Minuten des dritten Viertels hatten wir ein paar Fehler und dumme Ballverluste, dadurch bekam Würzburg die hohe Führung. Trotzdem war ich sehr glücklich damit, wie wir im vierten Viertel Basketball gespielt haben.“

Foto: Pressepicture

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Weil die Veilchen zu Beginn erhebliche Probleme mit ihrem Umschaltspiel – der sogenannten Transition-Defense – hatten, wurde sie von den extrem athletischen und gut gecoachten Franken phasenweise überrannt. Auch in der Halbfeld-Verteidigung war die BG zu Beginn nicht sonderlich sortiert. Des Öfteren kamen Hilfen zu spät. Dies nutzte besonders Würzburgs Topscorer Brendan Lane und setzte den Veilchen übel zu. Er markierte 13 der 25 Würzburger Punkte und blieb bei seinen sechs Versuchen aus dem Feld fehlerfrei.

Im Zweiten Viertel kamen die Hilfen viel präziser, und, aufbauend auf die starke Verteidigung, kam die BG ins Spiel. Besonders die Formation Robert Kulawick, David Godbold, Terrell Everett, Shane Edwards, Harper  Kamp bildete ein perfektes Matchup für Würzburgs Aufstellung. Angeführt von Kamp, Everett und Edwards drehte die BG die Partie und lag 41:40 in Führung (19.). Doch Würzburg konterte mit Spielmacher Dru Joyce und Seth Tuttle und ging mit einem dünnen 45:41-Polster in die Pause.

Der dritte Abschnitt wurde zum von Roijakkers angesprochenen Problemviertel. Defensiv standen die Veilchen zwar weiter gut, doch offensiv verloren sie nun ein wenig ihren Rhythmus. Gerade einmal sieben Punkte gelangen bis zur 30. Minute, allerdings vergab die BG auch einige freie Würfe und Korbleger. Sechs seiner 20 Punkte machte Würzburg erst in den letzten 55 Sekunden des Viertels. Einen lautstarken Rüffel fing sich Marque Perry von Roijakkers ein. Die Auszeit nehmend und aufs Feld stürmend, kritisierte der Coach seinen etatmäßigen Spielmacher für zwei schwere Fehler in Folge und verbannte ihn auf die Bank.

Im Schlussabschnitt biss sich die BG nach einem zwischenzeitlichen 19-Punkte-Rückstand (49:68/33.) wieder ins Match. Beim 67:74 (39.) machte sich sogar kurzzeitig noch einmal Hoffnung breit, doch noch die Überraschung schaffen zu können. Doch Dru Joyce und Cameron Long hielten den Favoriten auf Kurs.

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