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Ian Hummer Hoffnungsträger für BG Göttingen

Basketball-Bundesliga Ian Hummer Hoffnungsträger für BG Göttingen

Ian Hummer glänzte bei seinem Debüt im BG-Dress trotz achtmonatiger Spielpause. Als bestes Veilchen ragte er nicht nur wegen seiner 19 Punkten und zehn Rebounds heraus. Trotz der 84:92-Niederlage in Bonn ist er ein Hoffnungsträger, dass der Verbleib in der Basketball-Bundesliga gelingen kann.

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Feierte ein glänzendes Debüt: Ian Hummer (r.), hier im Duell mit Bonns Andrej Mangold.

Quelle: Wolter

Göttingen. „Dass es für mich so gut läuft, damit hatte ich trotz des super Trainings nicht gerechnet. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen und auch für mich gespielt. Es ist schon sehr viel Verständnis da“, sagt der 25-Jährige zu seinem Debüt. Freude klingt dabei allerdings nicht in der Stimme des ambitionierten Forwards mit: „Wir hätten Bonn schlagen können, waren aber noch zu unkonstant. Klar sieht das Spiel für mich gut aus, aber ich punkte lieber weniger und wir gewinnen dafür das Spiel. Dafür holen wir den Sieg in Crailsheim“, betont Hummer. Das zweite Spiel von vier Spielen binnen zehn Tagen steht für die BG am Mittwoch um 20 Uhr beim Drittletzten an.

Eine komplett neue Qualität bekommt das BG-Spiel dadurch, dass Hummer Absolvent der US-Amerikanischen Elite-Universität Princeton ist. Die Hochschule legt in ihrem Basketball-Programm hohen Wert auf mannschaftsdienliche Akteure mit enormen Qualitäten als Passgeber. „Ich liebe es, meine Mitspieler in Aktion zu setzen. Auf das Passspiel wird bei der Princeton Offense sehr viel Wert gelegt“, sagt er. Gegen Bonn hätte besonders Mathis Mönninghoff profitieren können, doch der sprintstarke Flügelspieler konnte die Vorlagen nicht verwerten.

„Ian Hummer ist ein fantastischer Spieler. Wir wollten ihn schon im Sommer verpflichten, konnten ihn uns aber nicht leisten. Wir hatten Glück, dass ihn kein anderer Verein verpflichtet hat“, sagt Roijakkers. Begeistert ist der BG-Headcoach von der Spielweise seines neuen Innenspielers: „Er hat sehr viele starke Aktionen gehabt, die sich nicht im Statistikbogen wiederfinden.“

Die Situation gegen den Abstieg spielen zu müssen sei für Hummer zwar ungewöhnlich, da er in Finnland um die Meisterschaft mitgespielt hat, doch glaube er nicht daran, dass die BG noch lange ein Kellerkind ist. „Wir haben viel Qualität im Kader. Es sind Kleinigkeiten, warum unsere Defense noch nicht greift, doch die Probleme bei den Hilfen stellen wir ab. Am Mittwoch in Crailsheim werden wir 40 Minuten mit Energie spielen, dann werden wir viele Gegner in der Rückrunde überraschen können“, betont Hummer.

Princeton-Offense

Die Princeton-Offensive wurde 1967 von Pete Carill entwickelt, der das Basketballteam der Princeton University trainierte. Sie ist ein pass- und laufintensives System. Da der Center recht hoch an der Freiwurflinie steht und die anderen Angreifer halbkreisförmig drum herum, entsteht ein freier Raum unterm Korb. Ziel ist es, durch Passen und Freilaufen (Give and Go), Blocken und Abrollen (Pick and Roll) entweder zu Korblegern zu kommen oder bei den Hilfen in der Verteidigung den freien Mann auf der ballfernen Seite zu finden, der dann einen sicheren Distanzwurf hat. Klassische Blöcke (Screens) sind diesem System eher fremd, dafür gibt es viele Sprints unter den Korb (Cuts).

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