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Iceman Ivey führt Eisbären gegen sein Ex-Team

Basketball-Bundesliga Iceman Ivey führt Eisbären gegen sein Ex-Team

Aus zwei Gründen fiebern die Basketballer der BG 74 dem Erstliga-Duell gegen die Eisbären Bremerhaven am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr in der Lokhalle entgegen: Mit einem Sieg gegen das Schlusslicht würden sie in der Tabelle auf Rang drei klettern, und sie freuen sich auf ihren Ex-Teamgefährte Jeb Ivey.

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Mr. Coolness gegen den Iceman: Die BG-Fans sind gespannt auf das Duell ihres Kapitäns Kyle Bailey (Mitte; hier beim Vorjahresmatch im Ulmer Dress gegen die Veilchen) gegen Eisbären-Chef und Ex-BG-Spielmacher Jeb Ivey (links).

Quelle: Pförtner

Für seine Mannschaft sei es ein Riesenansporn, durch einen Heimsieg zum neuen Spitzenreiter Telekom Baskets Bonn (20:8 Punkte) aufzuschließen und mit Alba Berlin (18:6) gleichzuziehen, so BG-Coach John Patrick. Mehr noch als zuletzt in Tübingen trägt sein Team die Favoritenbürde, schließlich haben die Eisbären außer beim Saisonauftakt in Braunschweig noch keine Partie gewonnen und sind nach zwölf Niederlagen in Folge abgeschlagener Letzter.

Doch wie schon vor Tübingen warnt Patrick davor, die Mannschaft seines Kollegen Sarunas Sakalauskas auf die leichte Schulter zu nehmen. "Bremerhaven hat viele gute Werfer und Spieler und Typen mit einem NBA-Körper", hat er Respekt vor der Physis der gegnerischen Akteure. Einer davon ist der vor drei Wochen für Marcus Slaughter gekommene Power Forward Craig Callahan, der auf Anhieb als Topscorer (19,0) und starker Rebounder (7,7) seine Duftmarke setzte. Ein anderer ist Ex-BG-Spielmacher Jeb "Iceman" Ivey, mit 10,7 Punkten zweitbester Schütze der Eisbären, die er als Kapitän anführt.

Freude ist gegenseitig

"Wir und unsere Fans freuen uns riesig auf das Wiedersehen mit Jeb", betont Patrick. Die Freude scheint gegenseitig zu sein, wie Ivey im Interview mit Starting-Five-Pressesprecher Björn-Lars Blank versicherte. "Ich hatte eine wundervolle Zeit in Göttingen und habe mich schon seit langer Zeit auf auf die Rückkehr gefreut, um Freunde und die Stadt wiederzusehen", wird der Iceman zitiert. Im Bremerhaven schätze er die talentierten Mitspieler und die Nähe des Meeres", verrät der Dreierspezialist aus Alaska.

Iveys Überzeugung, in der Lokhalle eine reelle Siegchance zu haben, "wenn wir das schnelle Spiel der BG in den Griff bekommen", ist für seinen früheren Trainer Patrick keineswegs nur Zweckoptimismus oder Wunschdenken. Bremerhaven sei in vielen Spielen dem Sieg sehr nahe gewesen und häufig erst in der Schlussphase - auch durch viel Pech - ins Hintertreffen geraten. "Ein Team, das eigentlich eine gute Qualität hat und viele Spieler besitzt, die früher in erfolgreichen Mannschaften gespielt haben, ist, wenn es ganz unten steht und unbedingt einen Sieg braucht, besonders gefährlich", warnt der Coach.

"Wir brauchen nur endlich wieder einen Sieg, dann platzt bei uns der Knoten", ist Boris Butschkadoff, Pressesprecher des Achten der Vorsaison, überzeugt. "Und den wollen wir in Göttingen holen", gibt er sich kämpferisch. Das wollen die Veilchen, gestützt auf ihre gefürchtete Ganzfeldpresse und ihr Power-Spiel, natürlich verhindern. Außer Robert Kulawick (Magen-Darm-Grippe) stehen Patrick alle Akteure zur Verfügung. Auflaufen werden trotz Beschwerden auch Ben Jacobson (Knie) und Marco Grimaldi (Wade).

Von Michael Geisendorf

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