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Scott Eatherton von der BG Göttingen

Im Interview Scott Eatherton von der BG Göttingen

Er ist momentan in Top-Form und deshalb auch Topscorer des Basketball-Bundesligisten BG Göttingen: In den ersten drei Spielen war auf Scott Eatherton Verlass. Er fühle sich in der Universitätsstadt rundum wohl, sagt der Center vor dem Spiel in Oldenburg am Sonntag um 18 Uhr.

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Scott Eatherton in der S-Arena im Spiel gegen den FC Bayern München bei einem Korbleger.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der 2,03 Meter große Basketballer hat mit seiner Frau eine Wohnung in der Göttinger City bezogen. „Ich liebe es, in der Stadt rumzulaufen und hier oder dort einen Kaffee zu trinken“, berichtet der 25-Jährige, der vorher in der italienischen Provinz auf Sizilien gespielt hat – beim Zweitligisten Moncada Solar Agrigento, seiner ersten Station als Profi.

Wohlfühlen im System

Göttingen liege ihm eher, bekennt Eatherton nach seiner einjährigen Italien-Erfahrung. „Ich bin lieber in der Stadt unterwegs, immerhin habe ich davor in Boston gelebt.“ In dieser Hinsicht sei das kleine Agrigento (60 000 Einwohner) durchaus eine große Umstellung gewesen.

Seine guten Auftritte führt der extrem handlungsschnelle Eatherton, der bereits gut mit Jesse Sanders harmoniert, darauf zurück, dass er sich im System von BG-Trainer Johan Roijakkers wohl fühlt. „Es ist der selbstloseste Basketball, den ich bisher gespielt habe. Der Ball ist ständig in Bewegung“, sagt der Center.

Stationen von Scott Eatherton

Lange College-Karriere: Nach seinem Schulabschluss 2010 trug Scott Eatherton zunächst das Trikot der „Red Flash“ der St. Francis University in Pennsylvania. 2012 folgte der Wechsel auf die Northeastern University in Boston, wo er für die „Huskies“ bis 2015 67 Partien absolvierte. In seiner College-Karriere markierte er im Schnitt 12,4 Punkte pro Spiel, ehe er 2015 in die zweite italienische Liga wechselte. war

In puncto Tempo werde in der BBL sowieso auf einem anderen Level gespielt als im US-amerikanischen College-Basketball, findet er. Auch sei die Konkurrenz unter dem Korb in der Bundesliga deutlich größer und stärker – ein Grund mehr für den 106 Kilo schweren Eatherton, im Fitnessstudio an seinen Muskeln zu arbeiten.

Vor allem auch gegen die Bayern hat er Bekanntschaft mit der körperlichen Präsenz der Gegenspieler gemacht. „Gegen Teams wie Bamberg müssten wir schon einen perfekten Abend erwischen“, aber als Mannschaft funktioniere die BG bereits sehr gut, wovon auch er profitiere. „Adam Waleskowski, Benas Veikalas oder Darius Carter bringen eine Menge Erfahrung mit“, sagt der US-Amerikaner, der aus Pennsylvania stammt.

Topform nötig

Im Hinblick auf das Spiel in Oldenburg sei die Übungseinheit am Donnerstag äußerst motivierend gewesen, findet Eatherton. „Es war ein gutes Training. Dass wir mit 30 Punkten gegen München verloren haben, hat nicht am Selbstbewusstsein genagt.“ Allerdings verfüge die BG lediglich über fünf Ausländer, die Konkurrenten über sechs oder sieben. Nicht nur deshalb werde es in Oldenburg hart. „Wir erwarten keinen Sieg, Aber den haben wir auch in Hagen und Ludwigsburg nicht erwartet.“

Benötigt wird in jedem Fall ein Eatherton in Top-Form. Vielleicht trägt ja Thiago dazu bei, ein junger italienischer Straßenhund, der seit Italien zur Familie gehört und am Donnerstag in Göttingen eingetroffen ist. Herrchen konnte nach dem Training gar nicht schnell genug nach Hause kommen.

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