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Johan Roijakkers blickt angespannt auf Duell mit Ludwigsburg

„So nicht den Hauch einer Chance“ Johan Roijakkers blickt angespannt auf Duell mit Ludwigsburg

 Johan Roijakkers hat es nicht leicht in diesen Tagen. Getrieben von seinem sportlichen Ehrgeiz und gebremst vom Blick auf die sportlichen Möglichkeiten des Basketball-Erstliga-Aufsteigers BG Göttingen versucht der Veilchen-Headcoach nach den passenden Worten, um die Situation einzuschätzen.

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Johan Roijakkers.

Quelle: Pförtner

Weißenfels. „Wir haben die Playoffs noch immer in der eigenen Hand“, betont der 34-jährige Niederländer beinahe trotzig, nur um dann nachzuschieben: „Wir müssen sie aber nicht erreichen. Die Saison ist auch so unerwartet stark von uns gewesen.“ Und dennoch war die 86:91-Niederlage beim Mitteldeutschen BC eine Enttäuschung. Auch wenn sich an der Ausgangssituation für das Endspiel um die Playoffs am Donnerstag um 20 Uhr in der bereits ausverkauften S-Arena gegen die MHP-Riesen Ludwigsburg nichts geändert hat, so fand Roijakkers reichlich Kritik.

„Mit so einer Leistung wie in Weißenfels haben wir gegen Ludwigsburg nicht den Hauch einer Chance. Es ist wesentlich stärker besetzt als der MBC. Besonders in der Defensive benötigen wir mindestens zehn starke Spieler, um eine Chance zu haben“, betont Roijakkers. Beim MBC waren bestenfalls sechs Akteure gewillt, dagegenzuhalten. Aufgrund mangelnder Alternativen von der Bank war diesen gegen Spielende ein deutlicher Kräfteverschleiß anzumerken.

Erstaunt sei er auch darüber gewesen, dass einige Spieler sich durch einige unglückliche Pfiffe der Schiedsrichter beeindrucken ließen. „Sie haben ihre Selbstbeherrschung verloren und so ihre Stärken eingebüßt. Doch auch das gehört dazu. Will man in die Playoffs und dort bestehen, muss man mentale Stärke besitzen“, sagt Roijakkers. In erster Linie dürfte sich Raymar Morgan angesprochen fühlen. Sich treu bleibend justierte Roijakkers seine Aussage jedoch erneut nach: „Ich weiß, dass meine Spieler diese Fähigkeit haben. Sie haben schon unter Druck ihre Leistung gebracht.“ Offensichtlich ist aber auch: Es wartet noch einmal reichlich Arbeit, um am Donnerstag eine starken Saison mit dem Sahnehäubchen zu krönen.

Endspiel um Platz eins am Sonntag

Genauso spannend wie das Duell um Platz acht zwischen der BG Göttingen und den MHP-Riesen Ludwigsburg ist der Kampf um die Tabellenspitze. Wer als Hauptrundensieger – und somit Viertelfinalgegner der BG oder Ludwigsburg – mit dem Heimvorteil ins potenzielle Finale einzieht, entscheidet sich aber erst am Sonntag, 3. Mai.

Dann findet um 17 Uhr in Berlin das letzte Duell vor Beginn der Playoffs statt. Derzeit stehen die Brose Baskets Bamberg punktgleich mit dem zweitplatzierten Alba Berlin an der Spitze. Auch wenn eines der beiden Teams am Donnerstag seine Partie des 34. Spieltags verliert, wäre keine Vorentscheidung gefallen. Mit einem Sieg am Sonntag in der Nachholpartie des 24. Spieltages könnte der Ausrutscher repariert werden. bam

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