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Johan Roijakkers will Pokal-Aus und schwache Abwehr nicht überbewerten

„Wir kennen unsere Limits“ Johan Roijakkers will Pokal-Aus und schwache Abwehr nicht überbewerten

Auch wenn Johan Roijakkers das wenig überraschende Ausscheiden in der BBL-Pokal-Qualifikation kaum stört: Über das Abwehrverhalten seines Teams wird sich der Cheftrainer der BG Göttingen einige Gedanken machen.

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Hat kein Defensivproblem ausgemacht: BG-Trainer Johan Roijakkers.

Quelle: Pförtner

Bonn. Denn es ist die harte und unnachgiebige Verteidigung, auf der das Spielsystem des Erstliga-Aufsteigers fußt. In den vergangenen beiden Partien zeigte sich das Veilchen-Bollwerk bisweilen extrem instabil. Den 112 Gegenpunkten am Wochenende gegen Tübingen folgte nun beim 83:92 (37:52) am Dienstag bei den Telekom Baskets Bonn eine weitere schwache Verteidigungsleistung. Über weite Strecken ließ Roijakkers wieder in der nicht von ihm bevorzugten Raumverteidigung agieren.

„Ich denke nicht, dass wir wirklich ein großes Problem haben. Aber wir schauen uns das natürlich noch einmal intensiv an“, sagt Roijakkers mit Blick auf die mehr als 200 Gegenpunkte in zwei Spielen. Die Gegenpunkte beim 115:112-Sieg gegen Tübingen will der 34-jährige Niederländer nicht überbewertet wissen: „Die Partie war eine absolute Ausnahme – ein Rekordspiel, das so noch nie stattgefunden hat. Die Trefferquote von stark verteidigten Würfen war enorm hoch.“
Gegen Bonn ist es seinem Team nicht gelungen, an die Leistungsgrenze zu gehen.

Sinnbildlich dafür war die Anfangsphase, als die Veilchen von den wesentlich fokussierter wirkenden Gastgebern förmlich in ihre Einzelteile gespielt wurden. Auch die zwei Fouls vom als Hoffnungsträger gehandelten Raymar Morgan in den ersten 78 Sekunden waren nicht hilfreich. Furchteinflößend war jedoch, mit welcher Leichtigkeit Bonns Ryan Brooks, Eugene Lawrence oder Mickey McConnell selbst gegen die BG-Zone den Korb attackierten und jede noch so kleine Lücke fanden. In dieser Form hätten sie wohl auch durch den Türspalt in einen Fahrstuhl einsteigen können.

Vielleicht blieb Roijakkers auch deshalb so gelassen: „Bonn ist so viel besser besetzt als wir. Da kommen Benas Veikalas und Tadas Klimavicius von der Bank ins Spiel. Ryan Brooks ist für uns im Eins-gegen-Eins nicht zu verteidigen. Wir kennen unsere Limits und leben damit. Um gegen Bonn zu bestehen, müssten wir alle am obersten Limit agieren – und das haben wir nicht.“

Bonns Coach Mathias Fischer war nach dem 66:65-Zittersieg in der Liga dennoch erleichtert, dass der fünfte Einzug ins Top Four gelungen ist: „Ich denke, wir haben etwas aus dem letzten Spiel gegen Göttingen gelernt. Wir haben den Ball gegen die Zone besser bewegt. Wenn man dann auch noch von außen trifft, ergeben sich mehr Möglichkeiten in der Zone – diese haben wir heute genutzt.“

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