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Krisen-Gipfel zu Karneval

Basketball-Bundesliga Krisen-Gipfel zu Karneval

Nicht zum Lachen ist der BG Göttingen und den Telekom Baskets Bonn beim Blick auf die Basketball-Bundesliga-Tabelle zumute. Die Veilchen stecken mitten im Nichtabstiegskampf, Bonn ist auf bestem Wege, bald selbst involviert zu sein. Am Sonnabend treffen sie um 20.30 Uhr in Bonn aufeinander.

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Theodoro da Silva

Quelle: Die BG Göttingen bei einem früheren Spiel gegen FCBB München

Göttingen. Im Anschluss an das sogenannte Karnevalsspiel – zu der das Gros der Besucher verkleidet erscheinen wird – wollen die Bonner Basketball-Jecken eine große Karnevalsparty feiern. Die auf dem vorletzten Platz rangierenden Göttinger müssen also alles daran setzen, den Rheinländern die Party zu vermiesen. Mut macht das Hinspiel in der S-Arena, das die BG im November mit 75:68 gewann.

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Dass die Veilchen die besondere Atmosphäre des Karnevalsspiels ausblenden und sich auf das Spiel konzentrieren können, bewiesen sie im Vorjahr. Damals sorgte der intensive Kampf bis kurz vor Spielende für lange Gesichter bei den hoffnungsfrohen und feierwilligen Jecken. Erst in der Schlusssekunde gelang Bonn der viel umjubelte 66:65-Sieg, weil die BG ihren letzten Angriff kläglich vergab.  
Der Hinspielsieg ist für Roijakkers dabei allerdings ein Muster ohne Wert. Beide Teams hätten seit dem zu viele personelle Veränderungen vorgenommen. Kurz vor Weihnachten beurlaubten die Baskets aufgrund der längsten Niederlagenserie in der Vereinsgeschichte  ihren Headcoach Mathias Fischer, für ihn übernahm der Leiter des Baskets-Nachwuchsprogramms, Carsten Pohl, den Posten an der Seitenlinie. „Wir können die Feinheiten, die uns in Spiel eins gegen Bonn zum Sieg gebracht haben, sicherlich nicht eins zu eins umsetzen und dadurch einen erneuten Sieg erwarten“, betont Roijakkers.

Als „Biest“ unter den Körben bezeichnet der Niederländer den nachverpflichteten 125-Kilogramm-Koloss Yancy Gates. Seine Masse verteilt der 26-jährige US-Amerikaner auf nur 2,06 Meter. Als Ersatz für den verletzten Leistungsträger Tadas Klimavicius verpflichtet, lieferte Gates von Beginn an. Mit durchschnittlich 14,7 Zählern ist er nach Forward Aaron White (15,0) zweitbester Punktesammler der Rheinländer. Bei den Rebounds liegt Gates mit durchschnittlich 7,0 vom Brett abspringenden und gefangenen Bällen vor White (6,2). Als Backup auf der Centerposition liefert der 2,11 Meter lange Deutsche Dirk Mädrich ordentliche Statistikwerte  (8,2/4,8).

Eugene Lawrence gibt die meisten Korbvorlagen (6,8), bei seinem Vertreter Langston Hall sind es 4,4. Vor ihm warnt Roijakkers allerdings eindringlich: „Hall hat enormes Potenzial, das er allerdings noch nicht abrufen konnte. Er wird seinen Durchbruch haben, und wir müssen alles geben, damit dies nicht gegen uns passiert.“ Daran mithelfen wird auch BG-Nachverpflichtung Ian Hummer. In der dreiwöchigen spielfreien Zwangspause konnte sich der Power Forward schon recht gut integrieren. „Wir dürfen von Ian nicht zu viel erwarten. Er ist ein Rollenspieler und kein Retter“, betonte Roijakkers, der auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.
 

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