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Letztmals Lokhalle: BG Göttingen hofft auf El-Amin

Basketball-Bundesliga Letztmals Lokhalle: BG Göttingen hofft auf El-Amin

Mit einem Sieg gegen die EWE Baskets Oldenburg kann die BG Göttingen für ein Happy End ihrer Lokhallen-Trilogie sorgen. Dazu ist ein Sieg gegen einen übermächtig erscheinenden Gegner nötig. Das Duell mit dem Meisterschaftsmitfavoriten beginnt Dienstag um 18.30 Uhr in der ausverkauften  Lokhalle.

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Hält der Oberschenkel? Khalid El-Amin wird in Frankfurt von Physiotherapeut Tobias Schnedler behandelt.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die EWE Baskets, Meister des Jahres 2009, haben sich spätestens 2013 mit der Vizemeisterschaft und dem dritten Platz in der Euro-Challenge als ein Top-Klub Deutschlands etabliert.

In der vergangenen Serie scheiterte das Team von Trainer Sebastian Machowski im Halbfinale knapp mit 2:3 am späteren Meister FC Bayern München. Und Machowski kann im Gros weiter auf die Erfolgsformation bauen. Mit Topscorer Adam Chubb (15,1), Rickey Paulding (12,1) und Julius Jenkins (10,8), den Roijakkers als Assistenz-Coach in Bree trainierte, wurden die Stars des Teams gehalten.

„Oldenburg ist extrem eingespielt. Wir haben neun Seiten Systeme gescoutet. Im Schnitt kommen wir auf fünf Seiten. Und Oldenburg kann noch mehr Sets spielen“, betont Roijakkers.

Einen etwas überraschenden Wechsel nahmen die Baskets auf der Spielmacher-Position vor. Der Kontrakt mit Dru Joice wurde nicht verlängert. Wenn auch erst spät zum Team gestoßen, führt nun Casper Ware Regie beim EWE-Ensemble. Der 24-Jährige verpasste nur knapp den Sprung in den NBA-Kader der Brooklyn Nets.

In der Summer League war er mit durchschnittlich 19 Punkten Topscorer der Philadelphia 76ers. Verlassen hat den Spitzenklub auch der Neu-Göttinger Dominik Bahiense de Mello.

Die Oldenburger sind für den BG-Coach ein mehr als nur unbequemer Gegner. Es ist besonders die enorme Routine des individuell top besetzten Kaders, die den 34-Jährigen beeindruckt. Nicht täuschen lassen dürfe sich die BG davon, dass die EWE Baskets aus den vergangenen acht Spielen nur vier Siege holten – Erfolge und Pleiten lösten sich in schöner Regelmäßigkeit ab.

„Oldenburg spielt um die Meisterschaft mit. Die Saison beginnt für die Baskets erst richtig mit den Playoffs“, betont Roijakkers, der eine interessante Erklärung für die durchwachsene Serie der Donnervögel hat. „Ich spielte in Belgien in einem ähnlichen Team. Mit 28 Jahren war ich damals der Jüngste. Diese Mannschaften wissen immer, wann sie gewinnen müssen und verlieren nicht zweimal in Folge.

Denn das bedeutet dann Extra-Trainingsschichten und ärgerliche zusätzliche Video-Einheiten“, sagt Roijakkers. Besonders deswegen gefällt es dem BG-Coach nicht, dass die Oldenburger zuletzt mit 65:71 am 2. Weihnachtsfeiertag bei der TBB Trier verloren haben.

Trotz der vermeintlich negativen Vorzeichen blickt Roijakkers vorsichtig optimistisch auf die Partie: „Es ist unser letztes Spiel in der Lokhalle. Die Atmosphäre ist eine ganz besondere, mit der Hilfe der Zuschauer konnten wir sogar Bamberg 33 Minuten dominieren. Wir haben noch Sprit im Tank. Wenn wir Oldenburg ärgern können, dann in der Lokhalle.“

Vielleicht wird sogar BG-Spielmacher Khalid El-Amin helfen können. Definitiv ausfallen werde der 35-Jährige nicht, widerlegte Roijakkers erste Befürchtungen einer ernsten Muskelverletzung. „Es wird eine Spieltagsentscheidung, ob er einsatzfähig ist“, so der BG-Cheftrainer.

Offensichtlich um Ruhe bemüht ist das  telefonisch am gestrigen Montag nicht erreichbar gewesene BG-Management. Nach den kritischen Äußerungen ihres Headcoaches Johan Roijakkers über die für ihn nicht professionelle Vorbereitung bei Auswärtsspielen – Busanreise erst am Spieltag und Kritik am Teammanager – ließ es über Pressesprecher Timo Schreiber mitteilen: „Die Geschäftsführung möchte sich zu der Thematik nicht öffentlich äußern.“

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