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MEG kämpft um Playoff-Heimrecht

Basketball-Bundesliga MEG kämpft um Playoff-Heimrecht

Das vorletzte Heimspiel der MEG-Basketballer in der Bundesliga-Hauptrunde am Ostersonnabend gegen Ratiopharm Ulm besitzt in mehrfacher Hinsicht Brisanz. Im Duell des Tabellendritten gegen den Fünften geht es um 19.30 Uhr in der Lokhalle für beide Teams in erster Linie darum, sich für die Playoffs möglichst gut zu positionieren. 

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Heimkehrer: Ex-Veilchen Michael Schröder (links) – hier im Hinspiel gegen Marco Grimaldi – präseniert sich erstmals seit seinem Wechsel zu Ratiopharm Ulm wieder auf dem Lokhallen-Parkett.

Quelle: CR

Die Gastgeber wollen sich darüber hinaus für die 69:76-Hinspielniederlage revanchieren und mit einem Sieg die passende sportliche Antwort auf die Hetzkampagne geben, die Ratiopharm-Manager Thomas Stoll vor der Partie in Ulm gegen den Göttinger Kapitän und vormaligen Ulmer Kyle Bailey angezettelt hatte. Von den aufgehetzten Ulmer Fans wurde Bailey auf übelste Weise angepöbelt, verhöhnt und ausgepfiffen.

Für MEG-Coach John Patrick ("Ich mag Trainer Mike Taylor und habe großen Respekt vor ihm und dem sympathischen Ulmer Team") sind diese Vorkommnisse "Schnee von gestern", und auch der Fanclub Veilchen-Power lehnt es ab, nachzukarten und mit gleicher Münze heimzuzahlen. "Wir wollen uns nicht auf dieses Niveau begeben", so Vorsitzender Hartmut Niemann. "Wir hatten zwar überlegt, etwas zu machen. Das wäre aber eher auf eine Plakataktion wie ,Willkommen in Baileys Halle` hinausgelaufen. Da Kyle aber nicht spielen kann, würde das keinen Sinn machen."

Playoff-Platz schon sicher

Patrick erwartet am Sonnabend "ein sehr intensives Spiel" zweier hochmotivierter Mannschaften, die darum kämpfen, die Hauptrunde unter den ersten Vier abzuschließen, um dann in der Best-of-Five-Serie des Playoff-Viertelfinales (ab 17. Mai) ein Heimrecht mehr zu haben. Die Veilchen, die mit 40:14 Punkten und einem Vorsprung von 16 Zählern auf den Neunten Ludwigsburg (28:30) den Platz unter den besten Acht schon sicher haben, wollen sich mit Siegen in den verbleibenden zwei Heimspielen (das letzte am kommenden Freitag um 19.30 Uhr gegen Tübingen) ein Polster schaffen für das Hammerrestprogramm von fünf Auswärtspartien. Vier davon innerhalb von elf Tagen, unter anderem in Berlin und Oldenburg. Ulm (30:20) braucht dagegen für die Playoff-Qualifikation mindestens noch einen Erfolg, hat aber nach dem Duell in der Lokhalle bei vier Heim- und nur einem Auswärtsspiel - alle gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte - das wesentlich leichtere Programm und damit reelle Chancen, unter die ersten Vier zu kommen. Patricks Erfolgsrezept gegen Ratiopharm klingt einfach: "Wir müssen härter und besser spielen als in Ulm, wo die halbe Mannschaft grippegeschwächt war und Jacobson und Miller ganz fehlten."

Schlüssel zum Sieg sei, Ulms beste Distanzschützen Humphrey, Fitzgerald und Travis sowie Spielmacher Dru und 2,12-Meter-Center Finn, vor allem aber Jeff Gibbs, den besten Rebounder der Liga, zu stoppen. Little, Lee, Boone und Brown sollen ihm abwechselnd auf den Füßen stehen. Trice und Lee seien durch ihre Verletzungen noch gehandicapt, dafür hätten sich die Bankspieler im Training in guter Form präsentiert.

Von Michael Geisendorf

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