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Kniefall vor dem Nachwuchs

Ostercamp mit BG-Spielern Kniefall vor dem Nachwuchs

Stundenlang Basketball, nur unterbrochen von einer Mittagspause: 116 junge Sportler im Alter zwischen sechs und 14 Jahren sind beim noch bis Donnerstag andauernden Statdwerke-Ostercamp der BG Göttingen dabei.

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Umringt von Feriencamp-Teilnehmern: die BG-Profis Scott Eatherton, Leon Williams, Darius Carter und Dominik Spohr (von vorn nach hinten).

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Wenn Mathis Mönninghoff einen Kniefall macht, dann muss schon etwas Besonderes passieren: Eine Traube junger Basketballer hat den BG-Profi in die Knie gezwungen. Um den Teilnehmern des Feriencamps auf Augenhöhe zu begegnen, hat sich der Zwei-Meter-Mann zum Schreiben der Autogramme hingekniet. „Nee, lass das mal liegen. Das ist blöd geworden. Für euch gibt es nur das Beste“, sagt er zu einem der Mädchen, signiert eine neue Autogrammkarte und erntet dafür ein strahlendes Lächeln. Für den 25-Jährigen und seine Teamkollegen war der Kurzbesuch während des viertägigen Camps mehr als eine Pflichtaufgabe: „Es macht Spaß, mit den Kids zu sprechen.“ Diese ließen nicht nur auf den Autogrammkarten unterschreiben, auch mitgebrachte Bälle und natürlich die Camp-T-Shirts dienten als Schreib-Untergrund. Benas Veikalas stand inzwischen schon unter einem der Körbe und verteilte Bälle, der dreifache Familienvater war ganz in seinem Element. Alex Ruoff hatte zuvor den einen oder anderen Nachwuchsspieler beim Dribbeln überrascht: Diese konnten nur staunen, als sie bemerkten, wer ihnen gerade das Spielgerät weggenommen hatte.

Stundenlang Basketball, nur unterbrochen von einer Mittagspause: 116 junge Sportler im Alter zwischen sechs und 14 Jahren sind beim noch bis Donnerstag andauernden Statdwerke-Ostercamp der BG Göttingen dabei.

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Vier Tage der ersten Osterferien-Woche belagerten die jungen Nachwuchs-Basketballer die Sparkassen-Arena. Zwischen 9 und 16 Uhr hat sich alles um den orangenen Ball gedreht. Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren haben vormittags in altersgerechten Gruppen mit je zwei Trainern Techniktraining gemacht, bevor nach dem Mittagessen die Ausscheidungen für die Wettbewerbe „Dribbelkönig“, „Wurfkönig“ oder „Passkönig“ anstanden. Zum Abschluss wurde in altersgemischten Mannschaften ein Turnier gespielt. „Das ist kein Leistungscamp. Der Spaß steht absolut im Vordergrund“, sagt Andreas Scheede, einer von drei Jugend-Koordinatoren der BG Göttingen. Sein Kollege Jan Schröder hat das Camp in diesem Jahr organisiert, zu dem die Kinder sogar aus Herzberg angereist sind. Er wurde unterstützt von 18 Trainern, die sich allesamt ehrenamtlich engagiert haben. „Viele von ihnen sprechen die Kinder auch gezielt an, um sie ihn ihre Vereinsgruppen zu holen“, sagte Scheede. „Die Coaches sind sehr nett, sie erklären alles“, sagte der zwölfjährige Justus, der bereits zum vierten Mal dabei war und seit fünf Jahren für den ASC 46 spielt. Dagegen ist Leonie neu. Die 13-Jährige geht erst seit einem halben Jahr für die BG 74 auf Punktejagd und findet es klasse „endlich einmal jede Menge Zeit zu haben, um spielen zu können“.


Zufrieden waren am Ende alle: „Super Trainer“ lobten viele Teilnehmer, anderen gefiel „einfach alles“. Und Tammo der Viertklässler von der Leinebergschule war stolz auf die Unterschrift seines Lieblingsspielers Scott Eatherton auf dem Camp-Shirt. „Der war auch bei uns an der Schule“, berichtete der zehnjährige ASC-Basketballer im Kobe-Bryant-Trikot.

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