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Regie-Fehler entscheiden Krimi in Berlin

Basketball-Bundesliga Regie-Fehler entscheiden Krimi in Berlin

Sie konnten einem leid tun, die Spieler der BG Göttingen. Stark ersatzgeschwächt hatten die Veilchen dank couragiertem Auftritt die Chance, die Helden des Basketball-Bundesliga-Spieltags zu werden.

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Malte Schwarz macht mit seinen Veilchen ein starkes Spiel, muss sich bei Alba Berlin aber knapp geschlagen geben.

Quelle: Swen Pförtner

Berlin. Sie hatten den hohen Favoriten Alba Berlin beim 87:91 (60:66, 39:44, 16:20) vor 8177 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena am Rande einer Niederlage. Und doch sah man nach dem couragierten Fight in enttäuschte Gesichter.

Die Partie hatte unter dem Motto Plus eins, Minus zwei gestanden: Vor Spielbeginn freuten sich die BG-Fans über das Comeback von Alex Ruoff – 60 mitgereiste Veilchen begrüßten ihren Aufstiegshelden enthusiastisch. Euphorie kam aber nicht auf, denn es gab zwei kaum zu verkraftende Ausfälle der Leistungsträger Jesse Sanders und Benas Veikalas zu beklagen. Sanders (Handgelenksverletzung) und Veikalas (Probleme mit der rückseitigen – ischiocuralen – Oberschenkelmuskulatur) konnten ihr Team nur von der Bank aus unterstützen, besonders ihre Routine vermisste die BG schmerzlich. Die BG versuchte, die Ausfälle im Kollektiv zu kompensieren. Zwei Akteure stachen aus der guten Teamleistung jedoch heraus. Ruoff feierte ein starkes Comeback. Er markierte 18 Punkte und übernahm viel Verantwortung. Allein sein Duell mit Albas Dominique Johnson war das Eintrittsgeld wert. „Er ist noch nicht topfit. Er wird uns mit seinem Talent und seiner Erfahrung noch mehr helfen, er spielt mein Spielsystem super“, betonte BG-Cheftrainer Johan Roijakkers. Sein Potenzial erstmals abgerufen hat Darius Carter. Der Center legte mit 18 Zählern und 12 Rebounds ein starkes Double-Double hin. Es waren letztlich die eigenen Fehler (unter anderem 24 Ballverluste), mit denen sich die Veilchen um die Chance eines Überraschungscoups beim Eurocup-Klub brachten. „Ich fühle mich leer. Wir waren dran, aber ich habe dann ärgerliche Fehler gemacht“, sagte Leon Williams. Der junge Backup-Regisseur trug die Hauptlast im Spielaufbau und musste trotz vieler guter Aktionen Lehrgeld zahlen. Sowohl in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit als auch zum Ende des nervenaufreibenden Thrillers, in dem die Veilchen zwei Minuten vor dem Ende mit 79:78 in Führung gelegen hatten, war er dem Druck noch nicht ganz gewachsen. Alba nutze dies und zog den Kopf noch einmal glücklich aus der Schlinge. „Ich bin dennoch stolz auf mein Team. Wenn man Alba 39 Minuten lang so sehr ärgert, dann will man das Spiel aber auch gewinnen“, sagte Roijakkers. Aufbauarbeit muss der 36-Jährige nicht leisten. Wenn der verständliche Schmerz über die Niederlage überstanden ist, wird sich trotz der fünften Niederlage in Serie das Gefühl einer starken Teamleistung breit machen. Mit diesem Selbstvertrauen kann am Sonnabend in der S-Arena (18 Uhr) ein Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven gelingen.

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