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Roijakkers sieht BG nah am Limit

Basketball-Bundesliga Roijakkers sieht BG nah am Limit

„Auch mit Khalid El-Amin in unserem Team hat Oldenburg ein viel höheres Level als wir. Der Kader ist viel tiefer und individuell mit größeren Körpern bestückt“, betont BG-Cheftrainer Johan Roijakkers. Tipoff der Partie des 12. Basketball-Bundesliga-Spieltags ist am Freitag um 18.15 Uhr in der EWE-Arena.

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Will mit der BG den El-Amin-Schub nutzen und in Oldenburg überraschen: Veilchen-Kapitän David Godbold.

Quelle: SPF

Göttingen. Mit dem Spiel seiner Veilchen ist Roijakkers derzeit allerdings enorm zufrieden. Defensiv wie offensiv spielten die Göttinger in den drei vergangenen Partien nahe am Leistungslimit. „Wir haben auch Würzburg und Bonn bei einer Wurfquote von unter 45 Prozent gehalten. Unsere Teamverteidigung ist jetzt schon besser als voriges Jahr. In der Offensive bewegen wir den Ball sehr gut. Das könnte schon unser bestmöglicher Basketball sein“, sagt Roijakkers.

Und dennoch hält der Niederländer, dem alle Akteure zur Verfügung stehen, einen erneuten  Coup in Oldenburg für unwahrscheinlich. Eher ungern erinnert er sich daher an seine beinahe legendäre Auszeit-Ansage während der Partie bei den Donnervögeln in der Vorsaison. Ein Zitat, sagt Roijakkers, das er von seinem Mentor Chris Finch übernommen hat. „Wenn sie mit 30 Punkten verlieren möchten, dann gebt ihnen 30“, hatte er sein Team angespornt. Ganz so schlimm ist es damals für den Meisterschaftsmitfavoriten aus Norddeutschland allerdings doch nicht geworden. Das nach dem 91:79-Sieg in der Lokhalle völlig indisponierte EWE-Starensemble verlor zu Hause dann „nur“ mit 69:88.

Mittlerweile könne man beide Teams jedoch nicht mehr miteinander vergleichen, betont Roijakkers, wenngleich Oldenburg wichtige Akteure gehalten hat. Es trennte sich aber von altgedienten Top-Akteuren wie etwa Adam Chubb und Julius Jenkins, und der für 2014 vorgegebene Angriff auf die Topklubs Bamberg, Bayern und Berlin wurde wieder relativiert.

Und doch spielt der amtierende Pokalsieger eine sehr starke Serie. Dass die EWE Baskets am Mittwoch noch im Eurocup im Einsatz waren (75:77 gegen Ljubljana), stellt für Roijakkers keinen BG-Vorteil dar: „Oldenburg war bereits für die nächste Runde qualifiziert. Deswegen sind wichtige Akteure wie zum Beispiel Klemen Prepelic oder Nemanja Aleksandrov geschont worden. Gegen uns werden sie topmotiviert und gut vorbereitet sein.“ Für die Gastgeber wird es dennoch ein Kraftakt werden, denn es ist ihre sechste Partie innerhalb von 13 Tagen. Zumal das oft auf einer Ganzfeldpresse basierende Spiel der Oldenburger sehr kraftraubend ist.

Headcoach Mladen Drijencic, der in der abgelaufenen Serie den glücklosen Sebastian Machowski ablöste, hat ein Team geformt, das sehr variabel und mit sieben Ausländern besetzt ist. Davon dürfen in der BBL jedoch nur sechs eingesetzt werden. Ihren Spieler für wichtige Momente, den sogenannten „Go-to-Guy“, haben die EWE-Baskets in Vaughn Duggins.

Der Guard und Distanzschütze markiert im Schnitt 16,6 Punkte. Die Identifikationsfigur ist weiterhin Dreierspezialist Ricky Paulding (11,8). Center Brian Qvale (13,8 Punkte/6,2 Rebounds) ersetzte Chubb lückenlos. Guard Klemen Prepelic (11,6) komplettiert das Quartett der besten Scorer im Baskets-Team.

Direkt nach Spielende können Sie wieder die Leistung der BG-Spieler, ihres Trainers und der Schiedsrichter bewerten. Machen Sie unter gturl.de/vote mit. Jeder Klick zählt.

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