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Showdown im Artland: BG Göttingen in Quakenbrück

Basketball-Bundesliga Showdown im Artland: BG Göttingen in Quakenbrück

„Quakenbrück steht unter immensem Druck. Die Playoffs zu verfehlen, wäre nach dem Halbfinale 2014 eine herbe Enttäuschung. Wir hingegen können dort nur gewinnen“, betont Johan Roijakkers. Der Headcoach der BG Göttingen geht glaubhaft gelassen in das vorentscheidende Duell um das Erreichen der Playoffs in der Basketball-Bundesliga.

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Packender Kampf um die Playoffs: Dominik Bahiense de Mello und Alex Ruoff (l.) sind als starke Verteidiger besonders gefordert.

Quelle: Pförtner

Göttingen.  Der Verlierer muss sich wohl vom Traum der Endrunden-Teilnahme verabschieden. Tipoff in Quakenbrück ist am Sonnabend um 20.30 Uhr.

„Natürlich wollen wir versuchen, die Playoffs zu erreichen. Aber wir müssen nicht, denn wir haben als Aufsteiger auch so eine nicht für möglich gehaltene Saison gespielt“, sagt Roijakkers. Im Playoff-Rennen ging den punktgleichen Kontrahenten zuletzt ein wenig die Luft aus. Die BG verlor zweimal, Quakenbrück gar dreimal in Folge. Er ist sich aber auch sicher, dass die BG durchaus gute Chancen hat, wenn sie als Team ihr Leistungspotenzial abrufen kann. Das war in den beiden vergangenen Spielen gegen Bremerhaven und besonders gegen Crailsheim nicht der Fall. 

Im Fokus stand deswegen unter der Woche das Aufarbeiten der Fehler. Besonders mit dem ungeliebten Video-Training wies Roijakkers auf Defizite hin. „Die Spieler meinten, es seien unendlich lange sieben Stunden gewesen. Das ist aber falsch: Es waren nur 6:45 Stunden“, sagt Roijakkers schmunzelnd und fügt an: „Es war frustrierend zu sehen, dass wir nichts umgesetzt haben. Es ist schon eine Strafe, aber eine die hilft. Ich halte nichts davon, die Spieler im Training mit Konditionseinheiten zu quälen. So besinnen wir uns wieder auf unsere Basics. Das machen wir immer nach Niederlagen.“

Erheblichen Verbesserungsbedarf sieht der Coach vor allem in der Verteidigung. „Es sind keine großen und für alle sichtbaren Fehler, die wir machen. Es sind die Kleinigkeiten. Einen Passweg konsequenter zustellen, einen Augenblick länger und härter am Mann verteidigen, so dass der Pass ungenauer wird oder die Mitspieler einen Moment mehr Zeit haben, sich perfekt in Position zu bringen“, sagt Roijakkers.

Gegen Quakenbrück sei dies von besonderer Bedeutung, denn die Artland Dragons sind für Roijakkers eines der talentiertesten Teams der Liga. Im Gegensatz zur 70:83-Hinspielniederlage ist bei der BG Alex Ruoff wieder im Kader, bei Artland fehlte Antonio Graves. „Alex ist für uns enorm wichtig. Besonders gegen Artland, denn es hat eine Vielzahl an Waffen und unzählige Systeme zur Auswahl“, warnt Roijakkers.

Unmittelbar nach dem Duell können Sie wieder die Leistung der BG-Spieler, ihres Trainers und der Schiedsrichter bewerten. Machen Sie unter gturl.de/vote mit. Jeder Klick zählt.

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