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Sieg im Abstiegskampf gegen Phoenix Hagen

BG Göttingen Sieg im Abstiegskampf gegen Phoenix Hagen

Die BG Göttingen hat ihre Chance auf den Verbleib in der Basketball-Bundesliga gewahrt. Mit einer couragierten Leistung setzten sich die Veilchen beim zu Spielbeginn ebenfalls noch nicht endgültig geretteten Tabellendreizehnten Phoenix Hagen in einem umkämpften Duell mit 96:83 (66:62, 52:43, 18:19) durch.

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Quelle: Harald Kuhl

Hagen. „Es war für unsere US-Amerikaner kein leichtes Spiel. Weil sie am Freitag gegen Ulm nicht wirklich bereit waren, hart zu spielen, hatte ich sie nicht viel eingesetzt, um sie für heute extra zu motivieren. Sie haben heute die richtige Antwort gegeben“, sagte Johan Roijakkers. Mit dem Sieg dürfte der BG-Headcoach auch jene Fans wieder versöhnt haben, die ihn für sein Coaching am Freitag bisweilen scharf kritisiert hatten.

Früh zur Stelle

Und die Leistungsträger der Veilchen waren früh zur Stelle. Hatte Harper Kamp am Freitagabend gegen Ulm noch wie ein Raymond Sykes im Harper-Kamp-Kostüm agiert, so war der BG-Topscorer in Hagen von Beginn an die tragende Figur im BG-Spiel.

Gemeinsam mit Ian Hummer, der angesichts des teilweise blinden Verständnis' scheinbar sein zweieiiger Zwilling ist, dominierte er die Bretter. Je 16 Punkte erzielten die beiden BG-Innenspieler bis zur Pause. Ivan Elliott und Julian Jasinski wussten sich oft nur mit einem Foul zu helfen. Beide Phoenix-Akteure mussten deswegen früh vom Feld, damit Coach Ingo Freyer sie noch in der zweiten Hälfte bringen konnte.

Bei so viel Überlegenheit unter den Körben konnte sich die BG auch eine katastrophale Quote aus der Distanz leisten. Erst der zehnte Versuch saß, Ruben Boykin markierte so das 26:23 (13.). Es war die Initialzündung zu einem Offensivfeuerwerk im zweiten Viertel, in dem die BG angeführt von Taktgeber Terrell Everett 34 Zähler markierte. So lag die BG zur Pause 52:43 vorn.

Im dritten Viertel kam der erwartete Ansturm der Hagener. Und die BG zeigte zunächst Nerven, leistete sich zwei schnelle Ballverluste, und Hagen holte auf. Doch die BG konzentrierte sich wieder und stellte den alten Acht-Punkte-Vorsprung wieder her (54:62/26.).

Das Duell ging allerdings umkämpft weiter, wobei sich die BG durch unnötige Ballverluste – bis zum Spielende summierten sich diese Turnover auf 22! - oft um den Lohn brachte. Doch die Veilchen zeigten sich in der Offensive auch variabel, was sich an insgesamt sehr starken 34 Assists ablesen lässt.

Wilde Sekunden

So ging es mit einem 66:62-Vorsprung ins Schlussviertel, doch der war schnell aufgebraucht und die BG musste wieder zittern. Mit einem Dreier brachte Brandon Jefferson Hagen 71:70 in Front (33.). Es folgten 75 wilde Sekunden mit vier Dreiern in Folge. Erstaunlich, denn beide Teams warfen davor und danach erstaunlich viele Backsteine. Mit einem 11:0-Lauf setzte sich die BG auf 84:74 ab (36.) und verteidigte den Vorsprung trotz weiterer Fehler.

„Erleichtert, ich bin unglaublich erleichtert. Wir können es schaffen, in der Liga zu bleiben. Wir brauchen dann aber jeden einzelnen Spieler. Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen für die Spiele in Gießen und zu Hause gegen Würzburg. Ich glaube fest daran, dass wir nicht absteigen“, sagte BG-Guard Robert Kulawick.

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