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BG siegt nach Verlängerung

Spiel gegen Fraport Skyliners BG siegt nach Verlängerung

Siege gegen die Fraport Skyliners waren in der Vergangenheit eher eine Seltenheit, am späten Sonntagnachmittag hat es wieder einmal geklappt: Die BG Göttingen hat ihr Heimspiel in der Basketball-Bundesliga gegen Frankfurt nach Verlängerung mit 82:78 (67:67, 56:45, 39:37, 17:21) gewonnen.

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Duell der beiden besten Punktesammler: Alex Ruoff (r.) und der Frankfurter Shavon Shields boten eine herausragende Leistung.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Die 3345 Zuschauer sind zum Start der Heimspielwochen - mit fünf Spielen vor den eigenen Fans gegenüber einer Auswärtspartie - voll auf ihre Kosten gekommen, wenngleich es eine Weile gedauert hat, bis die Partie so richtig Fahrt aufgenommen hatte. Als die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers nach dem Rückstand im ersten Viertel dann beim 31:31 (16.) erstmals wieder ausglich, schien der Schalter umgelegt zu sein. Darius Carter in seiner stärksten Phase erzielte die Führung zum 33:31, die BG gab diese erst in der Schlussphase ab. Auch das bereits dritte Foul des am Ende erfolgreichsten BG-Werfers Alex Ruoff brachte die Veilchen zu diesem frühen Zeitpunkt nicht aus dem Konzept, sie gingen mit einem knappen Vorsprung (39:37) in die Halbzeit.

„Die Foulquote könnte ein Problem werden“, vermutete der ehemalige ASC-Meistercoach Terry Schofield zur Pause, als bei Göttingen schon zwölf, bei den Skyliners erst sieben zu Buche standen. Am Ende wurde sie es dann doch nicht, wenngleich Adam Waleskowski die letzten Minuten des Schlussviertels und in der Overtime nur noch Zuschauer sein durfte.

Im starken dritten Viertel gelang es den Göttingern um den engagierten Leon Williams, sich immer weiter abzusetzen, elf Punkte betrug der Vorsprung (56:45) nach diesem Abschnitt, in dem die Frankfurter gerade einmal acht Punkte erzielten. Bis dahin war Roijakkers, wie er später während der Pressekonferenz sagte, sehr zufrieden. „Es wurden wenige Fehler gemacht, ein solides Spiel. Aber das letzte Viertel hätte so nicht sein müssen.“

Da lief plötzlich kaum noch etwas zusammen. Die Frankfurter hatten in dem überragenden Shavon Shields (26 Punkte) den Akteur auf dem Feld, der fast zum Spielentscheider geworden wäre. Er übernahm im Angriff Verantwortung, traf verlässlich und bot auch in der Defensive eine starke Leistung. So ein Spieler fehlte in dieser Phase auf Seiten der BG. Einfache Fehler brachten die Gäste immer wieder in Ballbesitz. Benas Veikalas, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, traf nicht, Dribbeleinlagen von Jesse Sanders endeten im Nichts, viele Würfe gingen daneben. Beim 63:62 (38.) übernahm das Team aus der Main-Metropole erstmals wieder die Führung, führte 37 Sekunden vor der Schlusssirene 67:66, ehe Alex Ruoff mit einem von zwei Freiwürfen den Ausgleich erzielte und die Verlängerung erzwang.

Hier waren die Veilchen wieder hellwach, Sanders warf einen Vier-Punkte-Vorsprung (71:67) heraus, Ruoff legte nach (74:73), und endlich gelangen Veikalas mit zwei verwandelten Freiwürfen die ersten Punkte der Partie überhaupt (76:73). Beim 80:75 - gut 16 Sekunden vor Schluss - gab es plötzlich einen Stromausfall, die elektronische Bande, die Anzeigentafel über dem Fanblock und die Zeitanzeige an der Korbanlage waren schwarz. Ein Kurzschluss an der Bande hatte für die kurze Pause gesorgt, was Mathis Mönnighoff bei seinen letzten beiden Freiwürfen zum 82:75 jedoch kalt ließ, er verwandelte sicher. Die Halle kochte, die Mannschaft wurde gefeiert, kam natürlich um die Humba nicht herum und ließ sich verdient feiern.

Klaus Perwas, Interimstrainer der Frankfurter, schickte später ein Lob an die Göttinger: „Die können schon Basketball spielen. Unser Weg geht in die richtige Richtung, es fehlt aber noch die Konstanz. Hier in der Halle herrschte eine tolle Atmosphäre. Für uns war die Niederlage unglücklich, der BG-Sieg war nicht unverdient.“

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