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Spieler-Etat schrumpft deutlich

BG Göttingen Spieler-Etat schrumpft deutlich

Die BG Göttingen muss sparen: Trotz der Positivmeldungen zu ersten Spielerverpflichtungen drück den Veilchen finanziell der Schuh. Zwar kalkuliert die BG für die kommende Basketball-Bundesliga-Saison wieder mit einem Gesamt-Etat von 2,3 Millionen Euro, doch bei den Spielergehältern muss drastisch gekürzt werden.

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Johan Roijakkers

Quelle: Pförtner (Archiv)

Göttingen. „Ich möchte das Thema nicht dramatisieren, aber derzeit ist der Spieler-Etat sogar noch geringer als in unserer ersten Erstliga-Saison“, sagt BG-Sportdirektor und Cheftrainer Johan Roijakkers. BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen bestätigte dies, verknüpfte seine Aussage allerdings mit einer Hoffnung: „Das sind natürlich alles noch Planzahlen. Wir befinden uns ja noch in Sponsoren-Gesprächen und haben durchaus die Hoffnung, dass wir Johans Spieler-Etat noch steigern können. Dass es erneut etwa eine Millionen Euro werden, wie in der abgelaufenen Saison, glaube ich aber nicht.“
Der Spieler-Etat verringert sich, weil die BG Göttingen höhere Ausgaben hat. So verlangt die Basketball-Bundesliga (BBL) ab der kommenden Spielzeit erstmals einen dritten hauptamtlichen Nachwuchstrainer. Bisher waren Coaches für das U19-Basketball-Bundesliga-Team (NBBL) sowie für die U16-Bundesliga-Mannschaft (JBBL) verbindlich. Nun fordert die BBL für die Erteilung der Erstliga-Lizenz erstmals auch einen hauptamtlichen Trainer für den Mini-Bereich. „Wir haben noch keinen Trainer verpflichtet, haben aber attraktive Bewerbungen vorliegen“, sagt Meinertshagen.
Ein zweiter neu hinzugekommener Ausgabenposten ist der Abtrag für das am Schützenplatz entstehende Basketball-Zentrum. Der moderne Sporthallenkomplex soll Ende des Jahres fertiggestellt sein und sowohl dem Nachwuchs als auch den Profis als Trainingsstätte dienen. Auch das geht auf Lizenzierungsforderungen zurück. Die BBL verlangt, dass den Basketballern zu jeder Zeit eine Sporthalle zur Verfügung steht. „Wir machen das aber nicht aufgrund der Auflage, sondern weil der Hallenkomplex uns nach vorne bringt. Es ist eine Investition in den Standort und gut investiertes Geld“, betont Meinertshagen.

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