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Vargas und Wenzl sehen BG als Entwicklungs-Chance

Pro-A-Basketball Vargas und Wenzl sehen BG als Entwicklungs-Chance

Für drei der bislang vier Akteure des Basketball-Zweitligisten BG Göttingen stand am gestrigen Freitagnachmittag der erste Härtetest an. Begleitet vom neuen Kotrainer Ingmar Snabilie und Marketing-Chefin Anna Jäger, unterzogen sich Marco Grimaldi, Michael Wenzl und Akeem Vargas im Rehazentrum Rainer Junge den obligatorischen medizinischen Untersuchungen und Fitness-Checks.

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Schwitzen auf den Fahrrädern im Rehazentrum Junge: die BG-Spieler Marco Grimaldi, Akeem Vargas und Michael Wenzl (von rechts). Es fehlt der grippekranke Michael Crowell.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Passen wegen einer Grippe musste Michael Crowell. Der 26 Jahre alte Power Forward, der wie Nachwuchs-Center Menzl und Combo-Guard Vargas am vergangenen Dienstag in Göttingen eingetroffen ist, muss die Tests in der nächsten Woche nachholen.

Eventuell mit den ersten Amerikanern, die Cheftrainer Johan Roijakkers möglichst bald verpflichten will.

„Ich glaube, es ist ziemlich gut gelaufen“, berichtet Vargas mit strahlendem Lachen, nachdem er Blut-, Urin und EKG-Untersuchung über sich hat ergehen lassen, und schloss Kraft-, Belastungs- und Fitnesstests mit ein. Für Göttingen habe er sich entschieden, weil er sich im Pro-A-Team der BG längere Einsatzzeiten als bei Erstligist Tübingen erhoffe und damit einen weiteren Schub in seiner basketballerischen Entwicklung, verrät der 22-jährige Deutsch-Amerikaner.

„Außerdem erinnert mich Göttingen sehr an meine Heimatstadt Heidelberg. Chris Oliver, mit dem ich in Tübingen gespielt habe, und Julius Wolf, mit dem ich auf dem Basketball-Internat Urspringschule war und in Ehingen Pro A gespielt habe, haben von Göttingen geschwärmt und mir versichert, dass es eine Topadresse in Deutschland ist“, fügt der in Florida geborene Vargas hinzu, der als einziges Vorbild seine Mutter nennt, „weil sie mich alleine groß gezogen hat.

Von den guten Basketballern ziehe ich mir das Beste heraus und versuche es meinen Möglichkeiten entsprechend umzusetzen. Einen einzelnen Spieler als Vorbild habe ich aber nicht.“

Auch Wenzl, der vom Bundesligisten Ratiopharm Ulm an die BG ausgeliehen ist, verspricht sich „eine bessere Entwicklung, wenn ich 20 Minuten Pro A spiele als drei Minuten in der ersten Liga. Vielleicht gehe ich ja in einem Jahr zurück. Es ist aber auch gut möglich, dass es mir hier so gut gefällt, dass ich bleibe. Am besten wäre es, mit Göttingen in die 1. Bundesliga aufzusteigen“, blickt der 21-Jährige bereits weit voraus.

Sein erster Eindruck von Göttingen sei sehr positiv, versichert Wenzl, dem Marco Grimaldi die Stadt gezeigt und ihn in sein Ristorante Fellini eingeladen hat.

Dem gebürtigen Göttinger Grimaldi sind die Strapazen der Tests im Rehazentrum nicht anzumerken. „Ich trainiere seit einem Monat sehr intensiv, vor allem Kraft und Ausdauer, und habe ein gutes Gefühl für die Saison“, sagt der 28 Jahre Routinier und BG-Aufstiegsheld, der es nach fast einem Jahr Pause noch einmal wissen will.

Der erst 22 Jahre alte Kotrainer Ingmar Snabilie, der auch die Aufgaben eines Teammanagers und Jugendkoordinators übernehmen soll, ist am Donnerstag, einen Tag Roijakkers, in Göttingen eingetroffen. „Ich war noch nie hier, aber mein Bruder, der Geschichtslehrer ist, hat mir viel von der Stadt und ihrer Historie erzählt. Ich muss sagen, sie ist wundervoll.“

Der in Houten, einer Vorstadt von Utrecht, geborene Niederländer, der bei Skiurlauben in Österreich Deutsch gelernt hat und gerade in Utrecht seinen Bachelor-Abschluss in Soziologie gemacht hat, war auch Roijakkers Assistent beim holländischen U-18-Nationalteam, das kürzlich bei der B-Europameisterschaft Neunter wurde. Nach Spieler- und Trainer-Stationen in Utrecht und Rotterdam sei die BG für ihn die große Herausforderung.

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