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Veilchen gehen im Bamberger Dreier-Hagel unter

Basketball-Bundesliga Veilchen gehen im Bamberger Dreier-Hagel unter

Die Siegesserie der BG 74 in der Basketball-Bundesliga ist in Bamberg gerissen. Im Hexenkessel der mit 6800 Zuschauern ausverkauften Jako-Arena unterlagen die Veilchen gestern Abend verdient mit 78:88 (63:75, 43:46, 21:21) und fielen damit hinter Oldenburg (91:73 gegen Bonn) und Alba Berlin (98:77 gegen Gießen) auf den dritten Platz zurück.

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Schmerzhafte Erfahrung: Chris Oliver (am Ball) wird von Dominik Schneider mit handfesten Mitteln vom Bamberger Korb ferngehalten. 

Quelle: SPF

Die BG hatte sich vorgenommen, endlich einmal die Bamberger Festung zu stürmen - und lange sah es so aus, als könnte das Vorhaben gelingen. Den Hausherren war der Druck, unter dem sie nach mehreren schwachen Vorstellungen standen, deutlich anzusehen. Hypernervös starteten die Brose Baskets in die Partie, leisteten sich in den ersten Minuten haarsträubende Ballverluste gegen die gefürchtete Ganzfeldpresse der Veilchen.

 

Die zogen unter dem Jubel der mehr als 100 mitgereisten Fans durch Bailey, Trice und Oliver über 8:0 (3.) auf 17:10 (7.) davon und schienen die Partie ebenso sicher im Griff zu haben wie Bambergs NBA-Star Dan Dickau. Wachmacher für die Baskets war Nationalspieler Demond Greene, der seine Farben wieder auf 18:19 (8.) heranbrachte. Das zweite Viertel war ein Spiegelbild des ersten: Die Bamberger stolperten über die eigenen Füße, die BG zog wieder bis auf 37:28 (16.) weg, hätte bei besserer Freiwurf-Ausbeute (4/12) sogar noch höher führen können - und Brose-Trainer Chris Fleming spielte Rumpelstilzchen an der Außenlinie. Doch nun übernahmen bei den Gastgebern Dickau und Suput die Verantwortung. Sie brachten ihr Team Punkt um heran und in der 20. Minute mit 44:43 erstmals in Front.

 

20:2-Serie bricht BG Genick

 

"Das dritte Viertel ist immer unser kritischstes", gab Brose-Pressesprecher Thomas Meyer in der Halbzeitpause zu bedenken, irrte sich diesmal aber gewaltig. Zwar ging die BG durch Bailey und Oliver noch einmal 50:46 (22.) in Führung - doch dann spielte nur noch Bamberg, und die Veilchen gingen im Dreier-Hagel (13/24) der Oberfranken unter. Die Halle stand Kopf, als die Baskets mit einer 20:2-Serie auf 66:52 (28.) davonzogen und sich in einen Rausch spielten, den auch zwei Auszeiten von BG-Coach John Patrick nicht stoppten.

 

Die zunächst sichtlich geschockten Veilchen steckten zwar selbst beim 63:82-Rückstand (34.) nicht auf, versuchten alles, um wieder heranzukommen, agierten aber in der Offensive zu hektisch und hatten darüber hinaus - allen voran Charles Lee - eine Menge Pech im Abschluss. Als Ben Jacobson mit sieben Punkten in Serie den Abstand nochmals auf acht Punkte verringerte (78:86; 37.), keimte im Göttinger Anhang ein letztes Mal Hoffnung auf, doch die routinierten Bamberger ließen sich nicht mehr aus dem Konzept bringen, und Suput setzte mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 88:78 (39.) den Schlusspunkt unter eine Partie, mit der sich Bamberg aus der Krise befreit haben dürfte.

 


Von Michael Geisendorf

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