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Veilchen gehen in Jako-Arena wieder leer aus

Basketball-Bundesliga Veilchen gehen in Jako-Arena wieder leer aus

Die Jako-Arena ist eine ebenso schwer einzunehmende Festung wie die Lokhalle. Diese Erfahrung mussten die Erstliga-Basketballer der MEG Göttingen gestern Abend wieder machen. In der mit 6800 Zuschauern ausverkauften „Frankenhölle“ unterlagen die Veilchen im zweiten Spiel des Viertelfinal-Playoffs den Brose Baskets Bamberg mit 69:76 (50:59, 40:40, 15:24).

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Kein Durchkommen: Bambergs Demond Greene (Mitte) stellt sich MEG-Spielmacher Ben Jacobson.

Quelle: Swen Pförtner

Bamberg. In dem bis zum Schluss hart umkämpften Match wirkten die Hausherren in der zweiten Halbzeit  sicherer und konzentrierter, hielten so die Gäste knapp auf Distanz und fuhren einen verdienten Sieg ein – das gab selbst MEG-Trainer John Patrick unumwunden zu. Er schwärmte von der „tollen Playoff-Stimmung“, kritisierte das mangelnde Teamspiel seiner Mannschaft, die sich im zweiten Durchgang zu oft in Einzelaktionen verzettelte, überhastet warf und auf eine Feldwurfquote von gerade einmal 32 Prozent kam.

Im ersten Viertel sah es sogar so aus, als würden die Veilchen in der brodelnden Atmosphäre der Frankenhölle sang- und klanglos untergehen. Zwar brachte Chris Oliver die Gäste nach 16 Sekunden 3:0 in Führung, doch danach tauchten er und seine Mitspieler völlig ab und wurden von den von 6600 Zuschauern nach vorne gepeitschten Baskets förmlich überrollt. Bis auf 24:11 (9.) zogen die Hausherren davon, die Jako-Arena kochte, und die Göttinger agierten in der Abwehr zu unentschlossen und vorne ängstlich und übernervös und hatten überdies noch Wurfpech.

Doch wenn die Brose-Fans gedacht hatten, sie könnten schon jetzt die Siegesparty einläuten, wurden sie schnell eines Besseren belehrt. Angetrieben von Ben Jacobson (11 Punkte in der ersten Halbzei) und Clif Brown (14/8 Rebounds), kämpften sich die Veilchen wieder heran, gewannen in Defensive und Offensive immer mehr Sicherheit und gingen mit einem Dreier von Jacobson in der 15. Minute mit 27:26 erstmals wieder in Führung.

In der Folge wogte das Geschehen hin und her, die Göttinger blieben bis Beginn des vierten Viertels auf Tuchfühlung (54:52; 32.), doch im Schlussspurt wirkten die Bamberger tatkräftiger und willensstärker – allen voran Eric Taylor und Robert Garrett. Für Aufregung und Empörung beim Bamberger Anhang sorgte in der Schlussminute ein Foul von Robert Kulawick an Demond Greene, der mit einer Augenverletzung in die Klinik musste. Patrick entschuldigte sich dafür auf der anschließenden Pressekonferenz.

Für die dritte Partie der Playoff-Serie am Sonntag um 18 Uhr in der Lokhalle gebe es nur noch wenige Tickets, teilte Starting-five-Pressesprecher Björn-Lars Blank mit. Die Karten, die die Bamberger aus ihrem Kontingent zurückschicken, werden am heutigen Freitag in allen Vorverkaufsstellen und unter www.ticketonline.de im Internet  angeboten.

Von Michael Geisendorf

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