Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Was ist bloß mit Braunschweig los?

Basketball-Bundesliga Was ist bloß mit Braunschweig los?

Die Vorzeichen sind nahezu identisch: Beide Göttinger Basketball-Bundesliga-Teams spielen gegen Braunschweig, beide treffen jeweils auf Kellerkinder in ihren Ligen.

Voriger Artikel
Autogrammstunde der BG-Spieler
Nächster Artikel
Leon Williams spielt sich in den Fokus

Nikolai Simon (Foto oben gegen Dominik Spohr) hielt als einer von drei Akteuren den Basketball-Löwen die Treue.

Quelle: CRO

Göttingen. Während die Erstliga-Herren der BG Göttingen am Sonnabend (18 Uhr) in Braunschweig auf die Löwen treffen, empfangen die BG 74 Veilchen Ladies die Eintracht aus Braunschweig am Sonntag um 17 Uhr in der FKG-Halle.

Fast alles ist neu in Braunschweig. Jung, wild und hungrig sollen sie sein, die neuen Basketball-Löwen. Nach dem Rückzug großer Sponsoren hat Headcoach Frank Menz die diffizile Aufgabe, den Tabellenvorletzten mit einem Mini-Etat im Basketball-Oberhaus zu halten. Finanztechnisch bewegen sich beide Klubs im Südniedersachsen-Duell also erstmals auf Augenhöhe.

Unter Ex-Bundestrainer Menz, der über viele Jahre auch unterschiedliche Junioren-Nationalteams entwickelte, setzt Braunschweig auf den deutschen Weg. Dabei kann Menz auf die Hilfe von zwei namhaften Co-Trainern bauen. Liviu Calin gilt als großer Förderer von NBA-Spieler und Ex-Löwe Dennis Schröder. Stephen Arigbabu ist als 166-maliger Nationalspieler eine Größe.

Bis auf die Deutschen Nicolai Simon, Sid-Marlon Theis und Lars Lagerpusch ist kein Ex-Löwe weiterverpflichtet worden. Die Neuzugänge sind allesamt BBL-unerfahren oder Rollenspieler. Mit Carlos Medlock (führte Crailsheim, Würzburg und Vechta in die 1. Liga) und Carlton Guyton sollen zwei Top-Zweitliga-Akteure den Sprung in die BBL schaffen. Vom College kamen Dyshawn Pierre und Geoffrey Groselle. Beste Punktesammler sind aktuell Center Groselle (11,0) und Medlock (10,7). Zuletzt setzte es sechs Niederlagen in Serie.

Eintracht-Damen setzen auf Nachwuchsspielerinnen

Mit dem Ziel Klassenerhalt sind die Zweitliga-Basketballerinnen von Eintracht Braunschweig in die Saison gestartet. Eine schwierige Mission, wie sich nach sechs Spieltagen und sechs Niederlagen herausgestellt hat.
„Wir leisten uns den Luxus einer hauptamtlichen Trainerin. Das ist im Gesamtverein eher selten“, sagt Manager Thomas Stille. Die ehemalige Profi-Basketballerin Juliane Höhne wurde erst im August verpflichtet, sie hatte daher nicht viel Vorlauf, um das in großen Teilen veränderte Team in Ruhe aufzubauen. Nachverpflichtet wurde nach dem Start Alayshia Hunter, die zweite US-Amerikanerin nach Felicia Barron, beide zählen zu den Topscorerinnen.

Die Eintracht setzt auf die Jugend, jüngste Akteurin im Kader ist die 14-jährige Tessa Strompen, vier weitere Spielerinnen sind jünger als 21 Jahre. Einige von ihnen sind mit der Spielgemeinschaft Braunschweig-Wolfenbüttel in der vergangenen Saison nationaler U17-Meister geworden. „Die sind manchmal noch zu ehrfürchtig, wenn sie erfahrenen Zweitliga-Spielerinnen gegenüberstehen“, sagt Stille, der nichts gegen eine Zusammenarbeit auch im Damenbereich hätte: „Wir sprechen darüber offen mit Wolfenbüttel. Es gibt Überlegungen, immerhin trennen beide Städte nur 15 Kilometer. Allerdings muss dann auch irgendwo Eintracht drauf stehen, das verlangt der Gesamtverein so.“ kal

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Matchday: Göttingen gegen Vechta
BG Göttingen - Das Team 2016/17
Spielplan der BG

Teamlogos

Die Logos der Beko-Basketball-Teams aus der aktuellen Saison 214/15.