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Wo die US-Basketballer der BG Göttingen die Feiertage verbringen

Neue Erfahrung, nicht zu Hause zu feiern Wo die US-Basketballer der BG Göttingen die Feiertage verbringen

Das vollgepackte Bundesliga-Programm mit vier Basketball-Punktspielen zwischen dem 22. Dezember und 2. Januar ist nicht dazu angetan, bei Spielern, Trainer und Betreuern der BG Göttingen weihnachtliche Gefühle aufkommen zu lassen.

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Finstere Miene zum voll gepackten nachweihnachtlichen Spielplan: Spieler, Trainer und Betreuer der BG Göttingen.

Quelle: BG Götingen

Göttingen. Vor allem den US-Amerikanern im Veilchen-Team schlägt großes Mitgefühl entgegen, dass sie das wichtigste Familienfest des Jahres fern der Heimat verbringen müssen und auch zum Jahreswechsel nicht nach Hause können.

Das Tageblatt hat die sechs US-Profis gefragt, wie viel es ihnen ausmacht, Weihnachten im fernen Göttingen zu feiern und ob sie konkrete Pläne für die Feiertage haben.

„Für mich ist es das erste Mal, dass ich Weihnachten nicht zu Hause bin. Das ist eine ganz neue Erfahrung“, berichtet Alex Ruoff. Statt wie sonst mit Mutter und drei Geschwistern in Tampa/Florida nach dem Kirchenbesuch im trauten Familienkreis zu feiern und am ersten Weihnachtsfeiertag Geschenke auszutauschen, muss sich der 28-Jährige diesmal mit Skypen begnügen.

„Ansonsten werde ich wohl mit Teamkameraden und Freunden irgendwas unternehmen und einen Gottesdienst besuchen“, erzählt Ruoff.

Das vermisse ich schon

Per Skype will auch Jamal Boykin Kontakt mit seinen Eltern, Bruder Ruben und den Schwestern Desi und Serena in Los Angeles aufnehmen. „Dort trifft sich jedes Jahr zu Weihnachten die ganze Familie, um zur Kirche zu gehen und gemütlich zusammenzusitzen. In Göttingen werde ich Weihnachten mit meiner Frau und eventuell mit Freunden zu Hause feiern“, sagt der 27-Jährige.

Harper Kamp liebt es, Weihnachten in Arizona zu sein – mit den Eltern, seinem Bruder und seinen beiden Schwestern bei für deutsche Verhältnisse sommerlichen Temperaturen statt im schmuddeligen Regenwetter. „Ich freue mich aber auch darauf, hier mit meiner Freundin und ihren Eltern zu feiern“, sagt er.

„Ich war schon seit fünf Jahren Weihnachten nicht zu Hause. Das ist normal als Profi in Europa“, sagt Raymar Morgan, der vor Göttingen in Israel und der Türkei gespielt hat. „Früher ist immer die ganze Familie – das heißt mehr als 20 Personen – im Haus meiner Großmutter in Ohio zusammen gekommen, um zu feiern. Das vermisse ich schon“, gesteht er. Er freue sich aber auch darauf, in Göttingen mit Freundin Nathalie zu Hause Filme zu schauen.

Für mich sind das ganz gewöhnliche Tage

„Viel Zeit, Weihnachten zu feiern, bleibt ja nicht. Schließlich müssen wir die meiste Zeit trainieren“, sagt David Godbold lachend. Er werde aber wohl mal in die Kirche gehen und ansonsten Fernsehen schauen, verrät der 29-Jährige, der zwischen den Jahren gewöhnlich seine Eltern in Oklahoma City besucht.

Nichts mit Weihnachten am Hut hat Khalid El-Amin. „Alle fragen mich, was ich Weihnachten mache. Für mich sind das ganz gewöhnliche Tage“, stellt der 35-jährige Muslim klar.

Ähnlich sieht das Coach Johan Roijakkers: „Ich muss mich auf die Spiele in Frankfurt, gegen Oldenburg und Bayreuth vorbereiten. Wenn ich abends nach Hause komme, bin ich froh, mich aufs Sofa setzen und die Füße hochlegen zu können.“

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