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Burgturnier: Sieg mit „Labrador-Typ“

Carsten-Otto Nagel gewinnt auf Wallach Holiday by Solitour Burgturnier: Sieg mit „Labrador-Typ“

Carsten-Otto Nagel ist der Sieger des Championats von Nörten-Hardenberg. Mit dem Wallach Holiday by Solitour hat der Mannschafts-Weltmeister von 2010 das Stechen unter acht Reitern mit der einzigen Null-Fehler-Runde in 40,49 Sekunden gewonnen.

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Fehlerfrei: Carsten-Otto Nagel und Holiday by Solitour.

Quelle: Pförtner

Nörten-Hardenberg. Zweiter wurde Friso Bormann auf Crazy Cato mit schnelleren 38,21 Sekunden, aber vier Fehlerpunkten. Als Dritter ging der Ire Dermott Lennon auf Loughview Lou-Lou in 38,30 Sekunden und einem Abwurf vom Platz.

Erst dem zwölften Starterpaar, Nagel auf dem 14-jährigen Contendro-Sohn, gelang ein Ritt ohne Fehler. Ein Länderspiel Deutschland gegen Irland ließen die folgenden Nullrunden erwarten. Doch gegen Ende gesellten sich der Däne Lars Bak Andersen auf Cyrus L und Marlon Madolo Zanotelli auf Vera aus Brasilien dazu.

Zanotelli hatte 2014 den dritten Platz beim Großen Preis um die Goldene Peitsche erreicht. Der Championats-Sieger vom vergangenen Jahr, David Will, ritt mit einem Abwurf in der Zweier-Kombination am Stechen vorbei. Lars Nieberg überschritt die erlaubte Zeit um 2,92 Sekunden und schaffte es trotz Nullrunde nicht ins Stechen.

Dort wirkte Nagels Ritt souverän und überlegt. Er musste sich als erster Reiter in der Runde über 320 Meter mit sieben Hindernissen und acht Sprüngen behaupten. Bei der erlaubten Zeit von 55 Sekunden wirkten seine 40,49 Sekunden zunächst sehr gut. Dass es schneller ging, bewiesen gleich die folgenden Starter, allerdings nicht ohne Fehler.

So bedankte sich Nagel bei der Siegerehrung bei seinen Kollegen, „dass sie genügend riskiert haben“. Seinen Schimmel beschrieb er als „Labrador-Typ, der gerne viel isst und tut, was nötig ist“. Nach einer langen Pause sei er das erste Mal wieder eine so große Tour gegangen. Eine Operation am Knie habe das Pferd offenbar gut überstanden. Ein Jahr Zeit hatte sich Nagel für den Aufbau genommen.

„Wie es aussieht, haben wir Glück gehabt.
„Riesig“ freute sich Bormann über den zweiten Platz. „Wir reiten sonst nicht auf so hohem Niveau.“ Den Erfolg rechnete er seiner Tante Katrin Böse hoch an. Sie habe den zehnjährigen Crazy Cato selbst gezogen und ihm und seiner Schwester geschenkt. enz

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