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Felix Haßmann gewinnt Championat

38. Hardenberg Burgturnier Felix Haßmann gewinnt Championat

Felix Haßmann hat das Championat des 38. Hardenberg Burgturniers gewonnen. Mit einem Parforceritt im Sattel des dreizehnjährigen Hengstes Horse Gym's Balzaci, den er selbst ausgebildet hat, setzte sich Haßmann am Sonnabendnachmittag in Nörten-Hardenberg gegen die Konkurrenz durch.

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Sieger des Championats beim Hardenberg Burgturnier: Felix Haßmann.

Quelle: SPF

Nörten-Hardenberg. Der Championatsparcours am Sonnabendnachmittag war mit 16 Sprüngen inklusive einer zweifachen und einer dreifachen Kombination anspruchsvoll gebaut.  Hendrik Sosath mit dem zehnjährigen Hengst Quel Chanel und Maurice Tebbel mit dem neunjährigen Wallach Chaccos’ Son legten als erstes Nullrunden vor und empfahlen sich damit fürs Stechen. 

Tebbel bestach dabei mit einer brillanten Linienführung, wie selbst Parcourschef Frank Rotheberger sie nicht exakter hätte in seine Skizze einzeichnen können. Auch Gerrit Nieberg ritt eine solide und fehlerfreie Runde. Ins Stechen folgten unter anderem die Routiniers Markus Beerbaum, Felix Haßmann und Philipp Weishaupt. 

Der Stechparcours von 16 auf neun Sprünge reduziert und um die dreifache Kombination erleichtert, sah zunächst übersichtlich aus, hielt aber auch seine Tücken bereit. Sosath startete ambitioniert mit hohem Grundtempo, musste aber acht Strafpunkte verzeichnen, genau wie Tebbel, der mutig möglichst kurze Wege ritt. „Altmeister“ Markus Beerbaum, auf dem Rücken der wendigen und leichtfüßigen Fuchsstute „Tequila de Lile“, lieferte als vierter Starter des Stechens die erste Nullrunde der elf Stechteilnehmer. Die Führung nahm ihm jedoch schon bald darauf Markus Brinkmann ab, der im Sattel von Pikeur Dylon rund eine Sekunde schneller über die Hindernisse flog. 

Noch flotter war Hendrik Dowe auf Una Acorada unterwegs und schließlich Felix Haßmann, der das hinlegte, was man jargonmäßig Parforceritt nennt. Springreiten  à la bonne heure. Im Sattel des dreizehnjährigen Hengstes Horse Gym’s Balzaci, der bereits als Fohlen zu Haßmann in den Stall kam, von ihm ausgebildet und in den Sport gebracht wurde, siegte der Dreißigjährige Westfale schließlich. Von seinem dreizehnjährigen Westfalenhengst spricht er stolz als „Familienmitglied“ und betont „Balzaci wird bei mir bleiben, mein Leben lang.“

Von Verena Reich

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