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Feuerwerk der Turnkunst 2015: Auftakt in der Lokhalle Göttingen

Schwindelfreie Weltstars Feuerwerk der Turnkunst 2015: Auftakt in der Lokhalle Göttingen

Es sind Adjektive wie „eindrucksvoll“ oder „grandios“, die immer wieder zu lesen sind. Auch „schwindelerregend“ und „Eleganz“ stehen weit oben auf der Liste der meistbenutzten Wörter, wenn Rezensenten über die Vertigo-Tournee des Feuerwerks der Turnkunst schreiben.

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Feuerwerk der Turnkunst: Luftnummern stellen höchste Ansprüche

Bittet um Lande­erlaubnis: Katharina Prokesova im freien Fall.

Quelle: EF

Göttingen. Nun, in der finalen Tour-Woche des Ensembles, kommen endlich auch die Turnfreunde aus Göttingen in den Genuss dieser spektakulären Show.

Am heutigen Dienstag wird das Feuerwerk um 19 Uhr in der Lokhalle entzündet. Ein sehr kleines Kontingent an Restkarten ist noch verfügbar. Die Veranstaltungen am morgigen Mittwoch sowie Donnerstag (jeweils um 19 Uhr) sind dagegen bereits seit Langem restlos ausverkauft.

Der erste Akt der Show gebührt aber nicht etwa den Weltklasse-Akrobaten, sondern rund 200 Kindern aus der Region. Sie tanzen den Turntiger und werben damit für das Landesturnfest 2016 in Göttingen. „Die große Anzahl der Kids ist der Hammer und auch die Zahl der teilnehmenden Vereine ist groß“, sagt Christoph Hannig, Vorsitzender des Tuspo Weende und Präsidiumsmitglied des Niedersächsischen Turnerbunds (NTB).

Gegensätze gehören zum Programm

Danach starten die Feuerwerker durch. Oder besser gesagt: sie heben ab. Denn ein Großteil von Vertigo spielt sich über dem Erdboden ab. Luft-Artistik, wie es sie beim Feuerwerk noch nie zuvor gab, bieten Marcel et ses Droles Femmes. Marcel Forteau, Hahn im Korb unter drei Frauen, wirbelt seine Partnerinnen vom Corean Cradle aus in alle Himmelsrichtungen.

Ähnlich gefühlvoll schwingt sich die Troupe Rokashkov am Vierer-Reck in die Lüfte. Doch wer die homogenen Choreografien von Regisseurin Heidi Aguilar kennt, der weiß, dass immer auch Gegensätze dazu gehören. So haben das Rhönrad-Duo Wheel Sensation oder die elastische Anastasiia Mazur weitaus mehr Bodenhaftung und begeistern mit anmutiger Ästhetik.

Weniger ein Ästhet, wenn er mit freiem Oberkörper auf der Bühne steht, dafür aber zum Schreien komisch, ist Kai Eikermann. Er ist ein sogenannter Physical Comedian und für die Lacher zuständig.

Ausgeruhte und gesunde Athleten

Ein Lächeln hat auch NTB-Pressesprecher Michael Bauer auf den Lippen, denn er übermittelt eine gute Nachricht: „Bei den bisherigen Auftritten hat sich kein Athlet verletzt. Göttingen wird die komplette Show mit allen Stars erleben.“ Noch dazu alle ausgeruhten Stars. Denn nach zwei anstrengenden Events am Sonntag in der Berliner O2-World verbrachten die Artisten am gestrigen Montag einen freien Tag in der Hauptstadt.

„Während der Tour gibt es drei freie Tage“, erläutert Bauer, „die ganz wichtig sind.“ Kein Wunder, denn nach der Schlussveranstaltung am 25. Januar in Braunschweig werden die Turner in 29 Tagen 31 Auftritte in 21 Städten absolviert haben. Eindrucksvoll.

Wenige Restkarten sind am Dienstagvormittag noch mit ein wenig Glück an der Abendkasse in der Lokhalle zu bekommen, die um 17.30 Uhr öffnet.

Feuerwerk der Turnkunst 2015 in der Lokhalle Göttingen.

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Impressionen aus dem letzten Jahren

Fotos vom Feuerwerk der Turnkunst - Esperanto-Tournee 2014 in der Göttinger Lokhalle. © Pförtner

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Fotos vom Feuerwerk der Turnkunst - Esperanto-Tournee 2014 in der Göttinger Lokhalle. © Pförtner

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Premieren-Show "The Next Generation" des Feuerwerks der Turnkunst in der Lokhalle Göttingen. Fast 3000 Zuschauer waren da. © Swen Pförtner

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