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Feuerwerk der Turnkunst: Luftnummern stellen höchste Ansprüche

Wichtiger Aspekt: Sicherheit in den Hallen Feuerwerk der Turnkunst: Luftnummern stellen höchste Ansprüche

Noch nie zuvor gab es beim Feuerwerk der Turnkunst so viele „Luftnummern“. Und das ist wahrlich nicht negativ gemeint.

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Am Trapez unter der Hallendecke: Lisa Rinne.

Quelle: EF

Hannover/Göttingen. Die Vertigo-Tournee 2015, die vom 20. bis 22. Januar (jeweils 19 Uhr) in der Lokhalle gastiert, wird ein Mix aus Weltklasse-Artisten, -Akrobaten und -Turnern präsentieren, die eine nie gesehene höchst schwindelerregende Turnshow präsentieren, bei der sich die Zuschauer erstmalig auf Augenhöhe mit den Ensemblemitgliedern befinden werden.

Und weil das Konzept so viele spezielle Herausforderungen wie noch nie an die Sicherheitsvorkehrungen in den Veranstaltungsarenen stellt, haben die Veranstalter vom Niedersächsischen Turner-Bund (NTB) anlässlich des Pressegesprächs am Mittwoch einen detaillierten Einblick gewährt.

„Wir wissen, dass das Turnen riskant ist und wir Unfälle nie zu hundert Prozent ausschließen können“, sagte Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold. Umso wichtiger sei es, dass bereits viele Monate im Voraus die technischen Voraussetzungen in jeder einzelnen Halle intensiv auf ihre Tournee-Tauglichkeit geprüft worden seien.

Denn „die Sicherheit unserer Ensemblemitglieder steht jederzeit absolut im Vordergrund“, ergänzte Wehr-Reinhold. Dabei gehen die Sicherheitsmaßnahmen weit über die technische Prüfung der Hallen und Geräte hinaus.

Noch keine ernsthaften Verletzungen

„Zu Beginn jeder Tournee klären wir die 110 mitreisenden Personen über grundlegende Sicherheitsmaßnahmen auf, auch um den Ausbruch von Krankheiten möglichst klein zu halten“, erklärte Tourneearzt Andreas Japtok – selbst ehemaliger Leistungsturner. Handhygiene, Regenerationszeiten und angepasste Intensitäten in den einzelnen Darbietungen gehörten unbedingt dazu.

Schließlich stellen das Reisen, die täglich neuen Bedingungen in den Arenen und die körperliche Höchstbelastung bei 31 Vorstellungen in vier Wochen sowohl eine physische als auch eine psychische Belastung für die Aktiven dar.

„Deshalb planen wir schon im Vorfeld der Tournee die immer neuen Rahmenbedingungen mit ein. Vor allem diejenigen, die aus dem Leistungssport kommen, dürfen ihre jeweiligen sportlichen Höhepunkte, wie Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele nicht durch einen Unfall gefährden“, betonte Regisseurin Heidi Aguilar.

Einer dieser Leistungssportler ist Andreas Toba, der als Special Guest bei den Vorstellungen in Hannover mit einer atemberaubenden Reckdarbietung auftreten wird. „Beim Feuerwerk kann man sich auf die Ursprünge des Turnens mit seinen artistischen und gymnastischen Grundelementen zurückbesinnen und sich diesbezüglich mal so richtig austoben“, sagte er.

Wie erfolgreich nicht nur die Show, sondern auch die Sicherheitsvorkehrungen in der Vergangenheit bisher waren, beweist die Tatsache, dass es in 28 Jahren Feuerwerk der Turnkunst noch keine ernsthaften Verletzungen gegeben hat.

eb

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