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Backbleche sortieren als Wettkampf

Mission-Olympic Backbleche sortieren als Wettkampf

Mit einem Sportfestival will Göttingen vom 13. bis 15. Juni beim Städtewettbewerb Mission Olympic den Titel Deutschlands sportlichste Stadt erringen. Kostenlose Aktivitätsangebote laden in dieser Zeit Göttinger Bürger zur Bewegung ein. Auch die Innenstadthändler beteiligen sich – mit zum Teil ungewöhnlichen Aktionen.

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Originelle sportliche Aktivitäten für Mission Olympic: Wehmeyer-Filialleiter Richard Gad demonstriert die Montage einer Schaufensterpuppe …

Quelle: Theodoro da Silva

Selbst das Online-Lexikon Wikipedia weiß nicht, was ein Stikkenwagen ist. Wer am Sonnabend, 13. Juni, am Stand der Bäckerei Thiele Backbleche sortiert und dabei für Göttingen Aktivitätspunkte sammelt, wird sogar einen solchen berühren. Die Bäckerei gehört zu jenen Göttinger Einzelhändlern und Unternehmen, die sich an der Mission Olympic beteiligen.

In einem Stikkenwagen werden Backbleche transportiert. Diejenigen, die beim Stadtsporttag am Stand der Bäckerei auf dem Marktplatz möglichst schnell 30 Bleche – jeweils 60 mal 80 Zentimeter groß – in den Wagen einsortieren, sammeln nicht nur Aktivitätspunkte für Göttingen, für sie gibt es auch ein Vitalbrot und eine Tasche. Zusätzliche Herausforderung: Zwei Teilnehmer treten gegeneinander an. „Wir haben uns überlegt, einen kleinen Wettbewerb zu machen, um die sportliche Note zu unterstreichen“, sagt Thiele-Verkaufsleiter Detlef Warnecke. Aussichtsreich seien jene Backblech-Sortierer, die am besten die Einschubleisten treffen, also, so Warnecke, die „Technik drauf haben“. In 45 Sekunden könne man es schaffen – „wenn man ganz schnell ist“.

Bagel-Zielwerfen im Angebot

Die Angebote der Göttinger Unternehmer am 13. Juni sind vielfältig: Unter anderem können Interessierte in acht Apotheken Sport an Spielekonsolen treiben oder an der Bagel-Station an der Jacobikirche das Backwerk zum Zielwerfen zweckentfremden. Welches Tempo der eigene Handball-Wurf hat, erfahren Interessierte beim Bekleidungsgeschäft Woggon, wie weit das Zeitungspaket gestoßen wurde, am Tageblatt-Stand. Und wer schon immer mal Betten auf Zeit beziehen wollte, kann dies bei Betten Heller tun. 

Eine zerlegte Schaufensterpuppe muss im Modehaus Wehmeyer zusammengesetzt werden, im fertigen Zustand sollte sie zudem Hose, Bluse und Jacke tragen. Filialleiter Reinhard Gad betont, eigentlich lasse man „niemanden ran“ an die recht wertvollen Puppen, für den Wettbewerb hat man nun eine ausgesucht, die „nicht zu den schönsten“ gehöre. In zehn Minuten sei die Aufgabe zu schaffen, der Schnellste erhält einen Warengutschein.

Von Eduard Warda

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