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Göttingen steht im Zeichen des Sports

Mission Olympic Göttingen steht im Zeichen des Sports

Der Städtewettbewerb Mission Olympic trägt nicht nur den olympischen Gedanken im Namen, er wird auch wie die  Olympischen Spiele eröffnet: Mit einer Fackel will heute um kurz vor 11 Uhr auf dem Marktplatz Oberbürgermeister Wolfgang Meyer das „Feuer des Breitensports“ entzünden – und damit das dreitägige Festival des Sports, bei dem 200000 Menschen in Bewegung gebracht werden sollen.

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Oberbürgermeister Wolfgang Meyer entzündet das "Feuer des Breitensports".

Quelle: Pförtner

Los geht es am heutigen Sonnabend bereits um 10.15 Uhr, wenn Vertreter von Göttinger Vereinen vom Schützenplatz in die Innenstadt marschieren. Die Resonanz auf den Umzug sei hervorragend, unterstreicht Veit Hesse von der Göttinger Sport und Freizeit GmbH, die zusammen mit dem Stadtsportbund und der Stadt die dreitägige Göttinger Präsentation organisiert. 500 Leute hätten sich für den Umzug angemeldet, 150 Reiter und vier Pferde gingen mit, berichtet Hesse, der darauf hinweist, dass sämtliche Göttinger, die Lust dazu haben, mitmarschieren können: „Je mehr, desto besser.“

Ein Video vom ersten Tag des Festivals finden Sie  hier.

Doch nicht nur vom Schützenplatz aus bewegen sich heute Vormittag Menschen in Richtung der Eröffnung vor dem Alten Rathaus. Um im Wettbewerb mit den Städten Lübbenau/Spreewald, Neubrandenburg, Norden und Stuttgart die Göttinger Siegchancen zu erhöhen, wollen Vertreter der Gemeinde Friedland mit dem Fahrrad ins Oberzentrum fahren. Zunächst ist eine Sternfahrt zum  Sportplatz Niedernjesa geplant, von hier aus soll es gegen 11 Uhr in Richtung Göttingen losgehen. „Wir wollen zeigen, dass wir das Oberzentrum nicht nur für Theaterbesuche nutzen, sondern auch Aktivitätspunkte beitragen können“, sagt Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD), der allerdings verhindert ist, weil er auf Besuch in der Partnerstadt Friedland (Niederlausitz) weilt. Als Gemeindevertreter führt nun Johann Schustek die Gruppe an, er wünscht sich eine „lebendige Beteiligung“. 

Wenn die Friedländer zwischen 12 und 13 Uhr am Alten Rathaus eintreffen, ist das Sportfestival und damit der sonnabendliche Stadtsporttag mit kostenlosen Bewegungsangeboten vor allem in der City bereits eröffnet – und damit für die regionalen Organisatoren eine mehr als einjährige Vorbereitungszeit zu Ende gegangen. „Aufregung ist schon da, aber die Organisation ist auf mehrere Schultern verteilt“, sagt Hesse, der den Stadtsporttag organisiert. Für den sonntäglichen Familiensporttag und den Schulsporttag am Montag – an beiden Tagen wird im und rund um das Jahnstadion Sport getrieben – sind Hans-Jürgen Mack und Klaus Brüggemeyer vom Stadtsportbund zuständig. 

Hesse wird sich heute vor allem auf die Angebote in der City konzentrieren. Zeit bleibt voraussichtlich nur für einen kurzen Ausflug zum Groner Straßenfest am Elmweg, die Deutschen Meisterschaften im Bedjump im Kaufpark (12 bis 14 Uhr) wird er sich nicht ansehen können. Selbst ausprobieren will er heute das Pen-Spinning, das Drehen von Kugelschreibern in der Hand, das von der VGH in der Weender Straße angeboten wird. Vor allem freut sich Hesse jedoch auf den Abschluss beim Universitäts-Sporttag „Dies“ am Montagabend – und dort, am Uni-Sportzentrum, besonders auf ein Bier.

Mit Verkehrsbehinderungen ist heute in der und zeitweise auch rund um die City zu rechnen. Morgen von 7.30 bis 19 Uhr und am Montag von 8 bis 14 Uhr ist der Sandweg gesperrt. An diesen Tagen werden die Buslinien 4 und 14 umgeleitet: Die Linie 4 lässt die Haltestellen Eiswiese und Zeppelinstraße aus, die Linie 14 fährt statt über den Sandweg über die Wiesenstraße. Am morgigen Sonntag ist im SVG-Stadion ein Fahrrad-Parkplatz eingerichtet. Autofahrer werden gebeten, auf dem Schützenplatz zu parken. Von dort aus fährt ein Shuttle-Service das Jahnstadion an. 

Von Eduard Warda

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Das „Feuer des Breitensports“ hat Oberbürgermeister Wolfgang Meyer heute um Punkt elf Uhr entzündet, nachdem er die Fackel von Basketball-Erstligacoach John Patrick entgegengenommen hat. 600 Menschen sind bei dem Umzug mitgelaufen, indem die Fackel vom Schützenplatz zum Marktplatz getragen wurde.

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