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Hald gibt den „Vorturner“ und haut den Lukas

Mission Olympic Hald gibt den „Vorturner“ und haut den Lukas

Das Standesamt im Alten Rathaus ist ein Raum, der mit romantischer Träumerei verbunden wird. Er löst zwar bei den meisten nicht die gleichen romantischen Gefühle wie eine kirchliche Trauung in Weiß aus, aber hier wird Liebe und Zuneigung zu Papier gebracht. Gestern Vormittag herrschte in dem dunklen Zimmer mit der historischen Einrichtung, dem großen Buntglasfenster und der alten Standuhr ein ähnliches Flair. 

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Auftakt-Pressekonferenz: Uwe Kleinert (Coca Cola), Andreas Gruber (SSB), Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, Moderator Andreas Lindemeier, Alexander Frey (GoeSF-Geschäftsführer, Rainer Hald (Sparkassen-Chef) und Katja Meincke (Samsung) wollen 200000 Menschen animieren, sich beim Festival des Sports in  Göttingen zu beteiligen (v. l.).

Quelle: Mischke

Bei der Auftaktpressekonferenz zu „Mission Olympic“ nahm Moderator Andreas Lindemeier die anwesenden Funktionsträger, Sponsoren und Medienvertreter mit auf eine kurze verträumte Zeitreise. Sie führte die Zuhörer zum Sonnabend, 13. Juni 2009: dem Auftakt des an diesem Wochenende stattfindenden Festivals des Sports in Göttingen, bei dem die Unistadt beweisen möchte, dass sie die sportlichste Stadt Deutschlands ist und so den Hauptpreis in Höhe von 100000 Euro verdient hat. 

„Stellen Sie sich vor“, begann Lindemeier, „morgens um kurz vor elf Uhr erhält Oberbürgermeister Wolfgang Meyer aus den Händen von Erstliga-Basketball-Coach John Patrick eine Fackel und entzündet das Feuer des Breitensports. Bei herrlichem Sonnenschein werden sich an den drei Tagen hunderttausende Menschen sportlich beim Festival des Sports betätigen.“ 

„800 Helfer aus 72 Klubs“

Meyer ließ sich als erster zum Mitträumen animieren: „Ich gehe davon aus, dass es ein Festival der Spitzenklasse wird. Ganz Göttingen und die Region wird auf den Beinen sein, und ich hoffe, dass alle fleißig Aktivitätspunkte sammeln werden.“

Sparkassen-Chef Rainer Hald will gleich in doppelter Sicht aktiv werden. Zum einen werde er die Betriebssportgemeinschaft seines Unternehmens auf deren zwei Ständen unterstützen, zum anderen aber auch seinen Schützenverein supporten: „Wir haben einen Stand auf der Weender Straße. Dort bieten wir ,Hau den Lukas’ an. Und ich gebe sozusagen den Vorturner“, sagte Hald, dessen Sparkasse das dreitägige Festival als größter regionaler Sponsor unterstützt. 

Andreas Gruber, Vorsitzender des Stadtsportbundes, verwies auf die immense Unterstützung der zahlreichen Helfer sowie großen und kleinen Sponsoren, ohne die das Festival nicht möglich wäre. „Es ist eine Image-Veranstaltung für die Vereine. Es beteiligen sich mehr als 800 Helfer aus 72 Klubs“, sagte Gruber.

Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH, fasste seine Träume in einem Satz zusammen: „Uns erwartet Spaß.“ Es werde an diesem Wochenende grandios viel Spaß produziert. Und jeder, der nicht in der Stadt dabei sei, werde sich ärgern, weil er etwas ganz Besonderes verpasst habe. 

Von Mark Bambey

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