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Mission Olympic soll in Stadtgeschichte eingehen

Dreitägiges Festival des Sports Mission Olympic soll in Stadtgeschichte eingehen

Mit einem Sportfest, das "in die Geschichte der Stadt Göttingen eingehen wird", so Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, will die Leinestadt den Wettbewerb Mission Olympic gewinnen und Deutschlands aktivste Stadt werden. GoeSF, SSB und Stadt, die regionalen Organisatoren des dreitägigen Festivals des Sports (14. bis 16. Juni), präsentierten gestern im Rathaus erste Ideen.

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Andreas Lindemeyer, Veit Hesse, Malte Losert Hans Jürgen Mack, Wolfgang Meyer und Joachim Pförtner (v.l.).

Quelle: CR

"Göttingen ist als Sportstadt enorm gut aufgestellt, es gibt hier kaum eine Sportart, die nicht betrieben wird. Bei der Teilnahme an Mission Olympic müssen wir nichts konstruieren", betonte Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF). Beginnen soll das dreitägige Festival des Sports am Sonnabend, 13. Juni, mit einem "sportlichen Erdbeben". "Mit Muskelkraft wollen wir an der Wiechertschen Erdbebenwarte die vier Tonnen schwere Eisenkugel anheben und dann fallen lassen", berichtet Hans-Jürgen Mack, Geschäftsstellenleiter des Stadtsportbundes (SSB).

Mit einem Familiensporttag in der Göttinger Innenstadt sollen alle Menschen animiert werden, sich sportlich zu betätigen, denn um zu gewinnen muss nicht nur ein möglichst breites Sportangebot präsentiert, sondern auch zahlreiche Menschen müssen zum Mitmachen aktiviert werden. Am Sonntag (14. Juni) folgt ein Familiensporttag, der rund um das Jahnstadion ausgetragen werden soll. Am Montag (15. Juni) schließt das Festival des Sports mit einem Schulsporttag. Ebenfalls am 15. Juni findet der Universitätssporttag (DIES) statt, der in das dreitägige Sportfest integriert wird.

"Wir wollen erreichen, dass jeder Göttinger und möglichst viele Menschen aus der Region sich beteiligen. Es ist unsere gemeinsame Aktion, und die 100000 Euro Siegprämie soll in unsere Region fließen und dem Sport vor Ort sowie den Menschen hier zugute kommen", unterstrich Mack. SSB-Geschäftsführer Joachim Pförtner nannte weitere Ziele: "Sport muss die Chance nutzen, sich weiter als tragende Säule der Gesellschaft zu verankern, zudem müssen wir Nachhaltigkeit und Mitgliederzuwächse für unsere Sportvereine erreichen. Wir müssen alle Zielgruppen ansprechen und auch die Netzwerkarbeit des SSB stärken."

Veit Hesse, Projektleiter bei der GoeSF, betont, dass sich das Organisationsteam erst in der Ideen-Findungsphase befinde und noch viel Arbeit zu erledigen sei. "Wir sind auf das Mitwirken der Vereine und der nichtorganisierten Sportler angewiesen." Die Organisatoren haben zwar schon viele kreative Ideen wie zum Beispiel einen Lauf an der Fassade des Johanneskirchturms oder die Besteigung des "Mount Everest" - hier sollen an der Kletterwand gemeinsam 8848 Meter erklommen werden - sie wünschen sich dennoch viele weitere Ideen aus den Clubs. Einen Empfang und Informationsabend haben die Organisatoren für den 21. Januar (19 Uhr im Alten Rathaus) geplant.

Um das Festival des Sports auszurichten, unterstützen die Veranstalter des Wettbewerbs Mission Olympic, Deutscher Olympischer Sportbund und Coca Cola, die fünf Finalstädte mit je 20000 Euro und der Bereitstellung von Infrastruktur. "Ich hoffe, dass wir etwa dieselbe Summe vom Landessportbund und der Sparkasse erhalten. Bisherige Gespräche verliefen vielversprechend", sagte Pförtner.

OHG mit Initiative des Monats

Die Initiative des Otto-Hahn-Gymnasiums "Bewegungspausen im Unterricht" ist als eine von zehn Kandidaten für die Initiative des Monats Dezember ausgewählt worden. Per Abstimmung im Internet wurde bis Januar der Sieger ermittelt, der Fördergelder zwischen 300 und 500 Euro bekommt. 

903 Stimmen verbuchte die OHG-Initiative bei der Internet-Wahl und landete so abgeschlagen auf Rang fünf. Sieger und somit Gewinner der 500 Euro Preisgeld ist eine Initiative in Wuppertal. Sie bekam 7684 Stimmen. Eine ehemalige Eisenbahntrasse wurde von Schutt und Bewuchs befreit, um sie als Fuß-, Rad- und Inline-Strecke nutzen zu können.

Von Mark Bambey, 07.01.2009

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