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Stuttgart will einmal um die Welt laufen

Mission Olympic Stuttgart will einmal um die Welt laufen

Vier Konkurrenten sind bei der zweiten Auflage der „Mission Olympic“ übrig geblieben, die im Finale des Wettbewerbs Göttingen gefährlich werden können. Gesucht wird bei der zweiten Auflage des Projekts der Nachfolger von Speyer, das im vergangenen Jahr gewann. Die Anstrengungen in Lübbenau/Spreewald (Brandenburg), Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern), Norden (Niedersachsen) und Stuttgart (Baden-Württemberg) sind genauso wie in Göttingen immens – schließlich haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und Coca-Cola 100000 Euro für den Gewinner ausgelobt, die jeweils in den Breitensport einfließen sollen.

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Stuttgart aus der Vogelperspektive: Die Einwohner der schwäbischen Metropole wollen im Juli 40000 Kilometer laufen.

Quelle: dpa

Eine „Aktion des ganzen Spreewaldes“, wie im Internet zu lesen ist, wollen die regionalen Organisatoren der kleinsten Finalstadt Lübbenau auf die Beine stellen. Das dreitätige Sportfestival im 17245 Einwohner zählenden, anerkannten Erholungsort soll zwischen dem 4. und 6. September stattfinden. Beim Festival in der Altstadt treffen sich die Sportvereine zum Kanukorso. Unter anderem am Großen Spreewaldhafen ist der Familiensporttag angesiedelt. Beim Wettstaken, einer typischen Spreewald-Aktivität, muss mithilfe einer Stange (Stake) eine bestimmte Strecke so schnell wie möglich im Kahn zurückgelegt werden. 

Neubrandenburg ist allein schon deshalb für Göttingen en ernstzunehmender Konkurrent, weil die 66373-Einwohner-Stadt Olympiastützpunkt für Leichtathletik, Kanu und Triathlon ist. 12900 Bürger sind in 62 Vereinen organisiert, sie wollen vom 3. bis 5. Juli beweisen, was in ihnen steckt. Rekordverdächtig ist ein Simultanschachwettbewerb, bei dem 300 Teilnehmer versuchen werden, sich einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde zu erspielen.

Nicht viel größer als Lübbenau ist die 25222-Einwohner-Stadt Norden, die ihren Namen – zumindest im deutschen Maßstab – zurecht trägt: Sie liegt an der ostfriesischen Nordseeküste. Vom 19. bis 21. Juni, also eine Woche nach dem Göttinger Festival, stehen folglich unter anderem typische friesische Sportarten wie Boßeln und Klootschießen auf dem Programm. Basierend auf dem Rekord des Klootschützen  Stefan Albarus, der bei einem friesischen Mehrkampf die Klootkugel, einen mit Blei gefüllten Hartholzball, 106, 20 Meter weit warf, sollen 105 Norder Jugendliche 106 Kugeln über den Jahnplatz werfen.

Olympiastützpunkt dabei

Stuttgart ist mit seinen 593833 Einwohnern die größte Stadt, die in der Endausscheidung vertreten ist. Um viele Menschen in Bewegung zu bringen, ist viel Werbung nötig – und an den Kosten für eine teure Werbekampagne wäre Stuttgarts Teilnahme an der „Mission Olympic“ beinahe gescheitert. Nun macht man doch mit, Sport getrieben wird vom 10. bis 12. Juli. Motto ist „Stuttgart rennt um die Welt“ – 40000 Kilometer sollen die Teilnehmer nach den Vorstellungen der Initiatoren an den drei Festival-Tagen zurücklegen.

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