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Devi Hille von der HG Rosdorf-Grone wirft zwölf Tore

Sportlerin der Woche Devi Hille von der HG Rosdorf-Grone wirft zwölf Tore

Ihren ersten großen Auftritt für die HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga der Frauen hatte am vergangenen Wochenende die erst 18-jährige Devi Hille: Im Heimspiel gegen den Tabellenführer Hannoverscher SC warf sie zwölf Treffer und verhalf ihrem Team somit zum Punktgewinn.

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Devi Hille

Quelle: EF

Göttingen. Durch das 26:26 gab Hannover zum ersten Mal in dieser Saison einen Punkt ab – und Devi Hille hatte daran entscheidenden Anteil. „Bereits das Training am Freitag lief super“, berichtet die Eddigehäuserin. Lennart Pietsch, der zusammen mit Edda Gutenberg das Team trainiert, habe ihr bereits mehrere Male geraten: „Trau' dich!“ – wirf öfter aufs Tor! „Diesmal habe ich es mir zu Herzen genommen. Ich habe aber auch super Pässe gekriegt“, sagt die Linkshänderin, deren Vater Oliver Hille den Fußball-Landesligisten 1. SC 05 trainiert.

Zum Handball gekommen ist sie aber über ihren Bruder Jonas, der ebenfalls am Wochenende erfolgreich war und für den Fußball-Bezirksligisten SC Hainberg beim 6:2-Erfolg gegen Lenglern zum Endstand traf. Früher war Jonas Hille Handballer in seinem Heimatdorf Eddigehausen, und irgendwann nahm er Devi mit.

Die IGS-Schülerin, die einen indischen Vornamen trägt und im nächsten Jahr in den Leistungsfächern Sport und Erdkunde ihr Abitur ablegen möchte, ist vor der Saison vom MTV Geismar zur HG gewechselt. „Ich wollte etwas Neues erleben, mich weiterentwickeln“, erzählt die Rückraumspielerin. „Jetzt habe ich mich langsam eingespielt. Es macht super viel Spaß, und die Mannschaft ist der Hammer.“

Allerdings wird sie wahrscheinlich nach der Saison aufhören: „Nach dem Abi will ich  erst mal weggehen, im Winter vielleicht als Skilehrerin arbeiten und dann Sport studieren. Am liebsten in Köln“, sagt sie. Wenn sie jetzt allerdings als Handballerin durchstarten würde, könnte sie sich auch vorstellen, ihr Glück in einer höheren Liga zu versuchen. „Aber nur, wenn es mit dem Studium passen würde. Und ich müsste viel Spaß haben.“

Von Eduard Warda

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