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Goldene Reiterin: Lisette Ahrens

Sportler der Woche Goldene Reiterin: Lisette Ahrens

Lisette Ahrens hat das viel zitierte Glück der Erde tatsächlich auf dem Pferderücken gefunden. Anders lässt sich die zufriedene und ausgeglichene Persönlichkeit der 25-Jährigen, die bei den Weltreiterspielen der Studenten in Aachen zweimal Gold und einmal Bronze gewann, kaum erklären.

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Göttingen. „Mit einer tollen Mannschaft zu arbeiten und viele Freunde zu finden, war ein enormes Erlebnis“, nennt die Göttinger Agrarwissenschaften-Studentin als wichtigste Erfahrung, noch vor dem Doppel-Triumph vor knapp 2500 Zuschauern und Teilnehmern aus 26 Nationen.

L. Ahrens.

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Dabei bewies Ahrens ein ebensolches Feingefühl für die ihr anvertrauten Pferde. Gerade einmal fünf Minuten vor Beginn der Dressur- und Sprung-Prüfung hatten die Reiter Kontakt zu den zugelosten Tieren. „Dann ist es entscheidend, eine Beziehung aufzubauen und sich beim Einreiten auf das Pferd einzustellen – nicht umgekehrt, sonst ist das Tier unzufrieden“, erklärt die aus Wennigsen bei Hannover stammende Weltmeisterin.

Vor allem in der Dressur hätten kleine Bewegungen bei Zügel-, Gewichts- und Schenkelhilfen große Auswirkungen auf Traversale und Piaffe. Darauf wurde vor den Titelkämpfen auf der Reitanlage in Nörten-Hardenberg gezielt hintrainiert.

Ein Profi-Engagement strebt die Hobby-Seglerin nicht verbissen an, wenngleich frühere Studenten-Weltmeister wie Isabell Werth bereits olympische Karrieren vergoldeten. Zunächst sei die Master-Arbeit über Galopp-Rennsport wichtiger und die Teilnahme an einer Vier-Sterne-Prüfung als höchster Schwierigkeit beim Vielseitigkeitsreiten.  Nur eines steht für die Reiterin des RFV Vörie fest: „Das Reiten wird immer zu meinem Leben gehören.“

fab

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