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Jeder Schuss ein Genuss

Sportler der Woche: Alexander Bederke Jeder Schuss ein Genuss

Zwar ist Alexander Bederke in der Schießsport-Szene als Medaillenjäger bekannt, als Topfavorit ist er dennoch nicht zur Deutschen Junioren-Meisterschaft nach München gereist.

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Herberhausen. Eine persönliche Bestleistung von 1167 Ring später ist der Herberhäuser Titelträger, die Konkurrenz im Kleinkaliber-Dreistellungskampf über dreimal 40 Schuss deklassiert.

A. Bederke

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„So gut lief es noch nie“, erklärte der 19-Jährige mit flatternder Stimme. Besonders sein Ergebnis im knienden Anschlag sei mit 390 Ring hervorragend gewesen. Von seinen Emotionen übermannt, musste Bederke seine Waffe im Wettkampf sogar kurz absetzen, um sich wieder zu fassen. „Die Nerven lagen blank, weil mir der Wettbewerb unendlich lang vorkam. Aber ich habe jeden Schuss genossen“, sagt der Sportschütze der SB Freiheit Osterode, der auf der Olympia-Schießanlage von 1972 seine Bestleistung um herausragende 15 Ring verbesserte.

Die Leistung ist umso höher einzuschätzen, als Bederke durch seine begonnene Ausbildung zum Bundespolizist in Eschwege nur dreimal wöchentlich aus 50 Metern auf die centgroßen Scheiben zielen kann. Der Einsatz der Waffe im Beruf dient nicht als Training. „Bei der Polizei schießen wir mit Pistolen. Meine Disziplinen sind jedoch Kleinkaliber und Luftgewehr“, informiert der Zweitliga-Schütze.

Als C-Kader-Athlet im Nationalteam unter Trainerin Claudia Kulla hat Bederke sein Traumziel Olympia noch nicht aus den Augen verloren. „Allerdings muss man das mit der Arbeit koordinieren können, was nicht immer ganz einfach ist.“ Unterschätzen wird Alexander Bederke aber gewiss niemanden mehr, wenn er spätestens Ende des Jahres zum Saisonauftakt in der zweiten Liga wieder am Schießstand liegt, kniet und steht.

 fab

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