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Nils Fiege vom FC Lindenberg-Adelebsen plötzlich Elfmeterkiller

Sportler der Woche Nils Fiege vom FC Lindenberg-Adelebsen plötzlich Elfmeterkiller

„Nils, ich will ein Kind von dir“, riefen die Fans voller Verzückung, als der Torhüter des Fußball-Kreisligisten FC Lindenberg-Adelebsen zur Hochform auflief: Im Bezirkspokalspiel gegen den Landesligisten 1. SC 05 versenkte der 23-Jährige im finalen Elfmeterschießen erst den vorletzten Schuss, um danach den letzten zu halten. Eigentlich gilt er aber gar nicht als Elfmeter-Killer.

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Nils Fiege

Quelle: Hinzmann

Adelebsen. „Ich habe in der Liga bisher wenige Elfmeter gehalten. Aber dass wir gegen einen Landesligisten 1:1 spielen, war schon überraschend. Da wächst man dann über sich hinaus“, sagt der Adelebser, der erst vor fünf Jahren vom Abwehrspieler zum Torwart umgeschult wurde und momentan bei Zeiss eine Ausbildung zum Industriekaufmann durchläuft.

Den Job eines Torwarts habe er schon immer bewundert, und deshalb fiel ihm der Schritt zwischen die Pfosten nicht schwer. Sein Trainer Björn Nolte hält ihn für sehr ehrgeizig: „Er verbessert sich stetig, ist reaktionsschnell und einer der besten Torhüter des Kreises. Nur beim Stellungsspiel hat er noch einige Probleme.“

Der lautstark artikulierte Wunsch, ein Kind von Fiege unter dem Herzen tragen zu wollen, war ein Spruch aus der Freundes-Clique heraus, mit dem der spätere Pokal-Held zu Höchstleistungen angespornt werden sollte. Andererseits hält Nolte seinen Keeper durchaus für einen „Frauentypen“. Fiege winkt ab: „Das ist zum ersten Mal vorgekommen.“

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