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„Wollte alles geben“

GT-Interview „Wollte alles geben“

Die Göttingerin Pauline Bremer ist mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der U-17-Juniorinnen Europameister geworden. Eduard Warda hat mit der 16-Jährigen über das Turnier und ihre Rückkehr gesprochen.

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Göttingen. Ist der Titelgewinn mit ein paar Tagen Abstand für dich realer geworden?
Ja, durchaus. Als wir den Titel geholt haben, war alles so präsent, alle Leute sind auf mich zugelaufen. Langsam fange ich an zu realisieren, was wir geschafft haben.

Im Halbfinale hast du zu Beginn auf der Bank gesessen, dann hast du ein Tor und im Finale ein weiteres erzielt. Inwieweit hat dich deine Reservistenrolle angespornt?
Wir haben auch andere gute Spielerinnen auf meiner Position, aber ich war schon ziemlich enttäuscht. Ich glaube schon, dass ich danach heiß war auf das Spiel  war und alles geben wollte.

War das Finale bei hohen Temperaturen das anstrengendste Spiel deines Lebens?
Es war richtig anstrengend. Wir hatten 35 Grad, oder so, und die Laufduelle waren immer intensiv. Zwar lagen Trinkflaschen bereit, aber das Wasser darin war auch warm geworden.

Dein Tor im Finale, das du am kurzen Pfosten erzielt hast: War die Freistoß-Variante abgesprochen?
War sie. Aber eigentlich hätte der Ball höher und ein bisschen länger kommen sollen.

Wie wurdest du in Göttingen empfangen?
Ich wurde von meiner Familie abgeholt, meine Oma und meine Tante waren auch dabei. Wir sind durch die Stadt gefahren und hatten Deutschland-Fahnen aus den Fenstern gehängt. Dabei war Deutschland zwei Tage vorher aus der EM ausgeschieden. Die Göttinger haben ganz schön komisch geguckt.

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