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Johannes Schmitz aus Göttingen will seinen ersten Double-Ironman in weniger als 24 Stunden schaffen

„Ich bin süchtig nach Ausdauer-Wettkämpfen“ Johannes Schmitz aus Göttingen will seinen ersten Double-Ironman in weniger als 24 Stunden schaffen

Johannes Schmitz vom Radsport-Club (RSC) Göttingen will im Frühsommer ein ganz dickes Brett bohren. Der 25 Jahre alte Ausdauer- und Kampfsportler bestreitet am 13. Juni im westfälischen Emsdetten zum ersten Mal in seiner Karriere einen  zweifachen Triathlon.

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Johannes Schmitz trainiert für seinen ersten Ultratriathlon.

Quelle: EF

Göttingen. Bei dem zum zweiten Mal veranstalteten internationalen Double Ultra-Triathlon Germany müssen 64 Athleten aus ganz Europa (mehr Starter sind nicht zugelassen) ohne Pause 7,6 Kilometer schwimmen (152 50-Meter-Bahnen im Freibad), 360 Kilometer auf dem Rad fahren (76 Runden à 4739,36 Meter) und 84,4 Kilometer laufen (60 Runden à 1414,49 Meter). Das Zeitlimit für den gesamten Wettkampf beträgt 34 Stunden.

„Ich habe eine solche Distanz in dieser Form noch nie bewältigt, habe mir aber fest vorgenommen, den Double-Ironman in weniger als 24 Stunden zu finishen“, formuliert Schmitz sein ehrgeiziges Ziel. 25 Trainingsstunden pro Woche, die er in der heißen Vorbereitungsphase noch steigern will, seien notwendig, um der Herausforderung gewachsen zu sein.

Der Göttinger traut sich die doppelte Ironman-Distanz zu, weil er seit Jahren intensiv an verschiedenen Ausdauer-Wettkämpfen teilgenommen hat. „Seit ich meinen Freund Thomas 2012 zum Norseman, einem der härtesten Triathlon-Wettkämpfe weltweit, nach Norwegen begleitet habe, bin ich süchtig nach Ausdauerwettkämpfen im Ultrabereich, gleichgültig ob Ultra-Marathonläufe, Ironmandistanzen oder 24-Stunden-Radrennen“, erzählt Schmitz.

In diesem Jahr will der 25-Jährige neben seinem persönlichen Saisonhöhepunkt in Emsdetten unter anderem beim „24h Mt. Everest-Lauf“, einem Treppenmarathon in Dresden, dem Berliner Mauerlauf über 160 Kilometer und bei der Göttinger Tour d‘Energie im Team von Göttinger Tageblatt und Karstadt Sporthaus starten. Den Großteil der Wettkämpfe bestreitet Schmitz mit seinem RSC-Teamkollegen Tobias Werth, der ihn auch tatkräftig beim Training für den Double-Ultra-Triathon unterstützt.

Erstaunlicherweise scheint Schmitz mit Training und Wettkämpfen im Ausdauerbereich nicht noch nicht ausgelastet zu sein. „Ich betreibe auch ziemlich erfolgreich Kampfsport in zwei Vereinen, im Karateverein Zanshin und in der TM Sportschule. Auch in diesem Jahr werde ich wieder bei der Göttinger Fight Night von TM am 30. Mai starten“, erzählt Schmitz.

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