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Marcel Wüst startetbei Tour d’Energie in Göttingen

Mehr als 3500 Meldungen Marcel Wüst startetbei Tour d’Energie in Göttingen

Er hat zwölf Etappen bei der Vuelta a España gewonnen, eine beim Giro d’Italia sowie eine bei der Tour de France. Und am 26. April startet er bei der Tour d’Energie in Göttingen. Marcel Wüst verleiht dem Jedermann-Radrennen bei der elften Auflage einen bislang ungekannten Glanz.

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Zielsprint auf der Bürgerstraße: Wird Marcel Wüst vorne dabei sein, wenn hier am 26. April die Entscheidung um den Rennsieg fällt?

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der 47-jährige, der von 1989 bis 2000 als Profi Rennkilometer sammelte, ist Botschafter des Fahrrad-Fachgeschäfts Benotti aus Gieboldehausen und tritt in Göttingen für die Eichsfelder an.

Sollte das Rennen durch einen Massensprint entschieden werden, lässt sich getrost ein kleines Sümmchen auf einen Sieg des einstigen Weltklasse-Sprinters aus Köln setzen. Die ausrichtende Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GoeSF) ist nach Aussage von Projektmitarbeiter Jonas Stechmann „sehr gespannt“ auf den Auftritt von Wüst und glücklich über dessen Teilnahme.

Aber nicht nur damit ist die GoeSF sehr zufrieden: Bislang sind knapp 3550 Fahrer gemeldet. „Bis zum Meldeschluss rechne ich noch mit 50 bis 100 Kurzentschlossenen, so dass fast 3700 Anmeldungen vorliegen“, sagt Stechmann. Mit dieser Anzahl sei die Tour bei der aktuellen Streckenführung allerdings auch ausgelastet.

„Viel mehr geht nicht, weil die Strecke irgendwann zu voll ist. Uns ist aber wichtig, das hohe Qualitätsniveau zu halten“, so Stechmann. Ob der Teilnehmerrekord von 3068 Radsportlern aus dem Vorjahr tatsächlich geknackt wird, kann Stechmann jedoch noch nicht prognostizieren: „Es ist immer sehr wetterabhängig, wie viele Athleten am Renntag antreten. Das böse R-Wort (Anm. d. Red.: Regen) ist bei uns deshalb verboten.“ Ein Wettertrend ist drei Wochen im Voraus noch nicht auszumachen.

An der Streckenführung hat sich sowohl über 46 als auch über 100 Kilometer wie bei den vergangenen Auflagen nichts geändert. Start ist an der Sparkassen-Arena, das Grüppchen, aus dem der Gewinner stammt, bildet sich traditionell beim Anstieg auf den Hohen Hagen, und um den Sieg wird vor dem Zielstrich auf der Bürgerstraße gesprintet.

Derzeit fahren Mitarbeiter der GoeSF die komplette Strecke mehrfach ab, um zu prüfen, ob Straßenschäden oder Hindernisse, die die Fahrer gefährden, vorliegen. „Sollten sich Makel finden, werden diese natürlich rechtzeitig ausgebessert“, informiert Stechmann.

Bis zu 150 ehrenamtliche Helfer sind nötig, um den enormen Organisationsaufwand vor und am Renntag zu bewältigen. Dabei profitiert die GoeSF von der Kooperation mit dem Radsportverein Bicikletten und dem Tuspo Weende. Zusätzlich packen Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit an.

„Der Sport-Leistungskurs erhält dadurch die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines solchen Großevents zu schauen“, erklärt Stechmann, der ein „buntes Familienprogramm“ für den Zielbereich ankündigt.

Von Rupert Fabig

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Impressionen zur Tour d'Energie 2014 der Taggi-Tour.

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