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ARD und ZDF berichten mehr über Olympia als je zuvor

Medien ARD und ZDF berichten mehr über Olympia als je zuvor

ARD und ZDF haben bei den Olympischen Spielen einen neuen Rekord aufgestellt: Sie haben umfangreicher berichtet als je zuvor. Und auch wenig beachtete Sportarten haben ihre Chance gehabt.

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Die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig (r) und Kira Walkenhorst feiern ihren Halbfinalsieg gegen Brasilien. Foto: Orlando Barria

Hamburg/Mainz. Mehr als 300 Stunden Live-Berichterstattung zu den Olympischen Spielen haben das Ersten und das ZDF gesendet - mehr als je zuvor.

Hinzu kamen 40 Stunden Zusammenfassungen, wie ARD und ZDF am Montag mitteilten, sowie mehr als 1000 Stunden Livestreams auf deren Online-Seiten. Im Schnitt verfolgten 2,91 Millionen Zuschauer die Live-Berichte bei ARD und ZDF, ein Marktanteil von 22,5 Prozent.

Das ist mit Blick auf die Zuschauerzahlen einiges mehr als 2008 in Peking (1,89 Millionen, Marktanteil: 28,5 Prozent), allerdings weniger als 2012 in London (3,55 Millionen, Marktanteil: 24,8 Prozent). Die Zuschauer mussten im Fall der Olympischen Spiele in Rio aber auch eine Zeitverschiebung von fünf Stunden in Kauf nehmen, manche Wettbewerbe waren in Deutschland erst nachts zu sehen.

Gold geht an die Beachvolleyball-Damen. Ihr Halbfinale im Ersten kam auf 8,55 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 28,7 Prozent), das war der höchste Einzelwert für die ARD-Übertragungen. Ebenfalls großes Interesse gab es im Ersten am Fußballfinale der deutschen Herren gegen Brasilien (8,25 Millionen Zuschauer, Marktanteil 43,6 Prozent), und am Frauenfußball-Match Deutschland gegen Kanada (7,72 Millionen Zuschauer, 30,6 Prozent).

Den Rekord im ZDF holten am 11. August die Bogenschützen. Ihren Wettkampf sahen 7,52 Millionen zu (Marktanteil: 25,6 Prozent). Starke Werte gab es außerdem beim Fußballspiel Nigeria gegen Deutschland, das 7,0 Millionen (26,7 Prozent) verfolgten, sowie beim Judo (6,59 Millionen, 23,2 Prozent) und Schießen (6,45 Millionen, 21,0 Prozent). Die Live-Berichterstattung im Ersten insgesamt verfolgten durchschnittlich 2,90 Millionen Zuschauer (22,9 Prozent), beim ZDF waren 2,91 Millionen (22,1 Prozent).

dpa

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