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0:8 im letzten Viertel – BG-Damen blamieren sich

2. Damenbasketball-Bundesliga 0:8 im letzten Viertel – BG-Damen blamieren sich

So etwas haben die Basketball-Fans in Göttingen noch nicht erlebt. Durch ein unfassbares 0:8 im Schlussviertel sind die Damen der BG 74 mit einer 45:51 (28:32)-Niederlage gegen die TSV Quakenbrück Dragons in die Krise geschlittert und belegen momentan nur den vorletzten Rang der 2. Basketball-Bundesliga Nord.

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Bruchlandung: Jenele Peterson (M.) geht mit der BG 74 im Schlussviertel unter.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Fassungslos und gefrustet über den Auftritt ihrer Violett Ladies im Schlussviertel verließen einige der knapp 200 Fans vorzeitig die FKG-Halle. Auch den Spielerinnen stand das Entsetzen über die finalen zehn Minuten ins Gesicht geschrieben.

Dabei herrschte nach der Sirene zum Ende des dritten Viertels reichlich Zuversicht. Nachdem die Spielerinnen von Trainerin Jennifer Kerns in der ersten Hälfte durchweg einem knappen Rückstand hinterher gelaufen waren, hatte die BG die Partie zur Viertelpause auf 45:43 gedreht. Dann folgten eine blutleere Vorstellung, ungläubiges Entsetzen und reichlich Wut der Trainerin. „Ich bin mächtig sauer.

Das war absolut enttäuschend und peinlich“, wütete Kerns. Keine ihrer Spielerinnen hätte Verantwortung übernommen. Statt dessen verzeichneten die Göttingerinnen sieben Ballverluste und eine Wurfquote von 0/10 aus dem Feld.

Zwar wilderten die Gäste aggressiv in den Passwegen, doch die BG ließ sich auch zu denkbar schlechten Würfen hinreißen. So zog die schwache Danielle Smith mit noch 20 Sekunden auf der Wurfuhr aus gut sechs Metern ab – als schwächste Werferin der Veilchen, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Feld standen. Auch Klaudia Grudzien enttäuschte auf der ganzen Linie, war nicht in der Lage, gegen die bereits 41-jährige und wesentlich kleinere Katrin Sokoll-Potratz zu punkten.

Dabei war genau das der Plan von Kerns gewesen. Die US-Amerikanerin ließ oft mit drei großen Spielerinnen agieren, um die Dragons in Korbnähe zu verwunden. Die taktische Maßnahme ging nach hinten los, denn das Offensivspiel der BG verlief statisch und ohne jegliches Tempo.

Das Katastrophen-Viertel könnte noch nicht das Ende der Fahnenstange für die Veilchen Ladies sein. „Am kommenden Wochenende bekommen wir in Mainz mit dieser Einstellung den Allerwertesten versohlt“, befürchtet Trainerin Kerns.

BG 74 : Daub (9 Punkte), Thüring (3), Hirmke, Jörgensen, Müller (8), Peterson (14), Krumm, Grudzien (2), Lücken (2), Smith (7).

Von Rupert Fabig

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