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05 spielt im Derby um die Ehre

Fußball-Oberliga 05 spielt im Derby um die Ehre

Hätte Fußball-Oberligist 1. SC 05 nicht so eine miserable Saison hingelegt, wäre das Südniedersachsen-Derby gegen Eintracht Northeim der absolute Höhepunkt des Göttinger Fußball-Jahres. Doch weil 05 als abgeschlagenes Schlusslicht keine Lizenz beantragt hat, ist aus dem Duell mit dem Tabellensiebten am Sonnabend um 13 Uhr im Maschpark ein wenig die Luft raus.

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Turm in der Schlacht: Benjamin Winnersbach (M.), hier im Hinspiel gegen den Ex-05er Thorben Rudolph (r.).

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Jan Steiger, Sportlicher Leiter der Schwarz-Gelben, erwartet trotzdem mehr als 500 Zuschauer, zumal Northeim einige Schlachtenbummler mitbringt. Diese können Steiger dann als Trainer der 05er auf der Bank bewundern.

Der eigentliche Coach der Schwarz-Gelben, Martin Wagenknecht, steht wegen eines Trauerfalls in der Familie noch nicht zur Verfügung. Steiger hat in der vergangenen und in dieser Woche das Training geleitet und war von der guten Trainingsbeteiligung angetan.

Für das Northeim-Spiel stehen lediglich die beiden Spanier Crespo und Maikel wegen eines Heimat-Aufenthaltes und Hesse (fünfte gelbe Karte) nicht zur Verfügung. Für Maikel könnten Schlieper, Cincinelli oder Pampe in der Innenverteidigung auflaufen.

Eintracht-Teammanager Hartmut Denecke warnt trotz des 5:2-Sieges über Egestorf-Langreder am Ostermontag davor, die Göttinger zu unterschätzen. „Das wird ein typisches Derby, da kriegt man nichts geschenkt. Und 05 verfügt ja mit Diop, Dogan, Yousef Souleiman oder dem langen Winnersbach in der Abwehr über gute Leute.“

So habe Northeim das Hinspiel zwar mit 4:1 für sich entschieden, aber mit 0:1 zurückgelegen. „Das hat eine Zeit gedauert, bis wir das gewonnen haben“, sagt Denecke. „Ich freue mich sehr auf das Derby, aber so einfach wird das nicht.“ Gleichwohl liege die Favoritenrolle „eindeutig bei uns“.

Langfristig verortet Denecke den 1. SC 05 „auf einem guten Weg“, auch angesichts der Entscheidung, in der kommenden Saison auf den aktuellen A-Juniorentrainer Arunas Zekas als Coach des Herrenteams zu bauen. „In Northeim haben wir das vorgemacht: Man muss bereit sein für kleine Schritte und darf nicht alles auf einmal erreichen wollen, dann ist man auf einem guten Weg. Schnellschüsse bringen nichts“, sagt der Northeimer Teammanager. „Aber ich denke, bei 05 kehrt jetzt Ruhe ein.“

Steiger hat die Spiele der Northeimer gegen Hildesheim (0:1) und Egestorf gesehen und warnt vor dem Offensiv-Quartett Mohebieh, Rudolph, Hillemann und Zimmermann. „Die zu stoppen, dürfte der Schlüssel zum Erfolg sein“, sagt er. „Wir haben uns etwas einfallen lassen und werden gut vorbereitet in die Partie gehen. Der Druck liegt bei Northeim, wir können befreit aufspielen.“

Denecke berichtet davon, dass Hillemann und Rudolph angeschlagen sind und einige andere Spieler wegen beruflicher Verpflichtungen möglicherweise nicht zur Verfügung stehen – so wie der Polizist und ehemalige 05er Christian Horst. Im Gegensatz zum Gastgeber hat die Eintracht noch ein – selbstgestecktes – Saisonziel: den fünften Platz. Wird dieser erreicht, spendiert der Vorsitzende eine Mannschaftsfahrt.

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