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1. Göttinger Drachenboot-Cup auf dem Kiessee

Erlebnis Turnfest 1. Göttinger Drachenboot-Cup auf dem Kiessee

“Das ist schon ein bisschen Dada”, sagt Hans-Jürgen Mack vom Stadtsportbund (SSB). Aber genau das macht den ersten Göttinger Drachenboot-Cup am Sonnabend auf dem Kiessee so sympathisch. Zu Ende geht er mit dem Sieg der “Paddelquäler” aus Northeim.

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Gute Laune im Drachenboot.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Dominik Mayer vom Organisationsteam des TWG 1861 wertet den Cup als “vollen Erfolg” - dabei verlief die erste Phase der Anmeldung äußerst zurückhaltend. Am Sonnabend starten schließlich 14 Teams mit knapp 300 Paddlern. “Viel mehr hätten es auch gar nicht sein dürfen”, sagt er.

Wahrheit in der Mitte

Den Anfang hatte ein Prominenten-Wettkampf außer Konkurrenz gemacht, bei dem ein kombiniertes Boot des Göttinger Sportausschusses und der GoeSF gegen die “Sport-Dragons” (SSB, ASC 46 und NTB) gewannen. “Sie waren um 30 Zentimeter vorn”, sagte SSB-Mack. “Das war eher eine halbe Bootlänge”, fand Jörg Bollensen von der GoeSF. Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo in der Mitte.

Zu diesem frühen Zeitpunkt fing am Kiessee-Ufer an den Bootshäusern die Party an, später lief sie bei Grillgut und Getränken auf vollen Touren. Die beste Präsentation wurde prämiert, und das sorgte für Unterhaltung: Im Boot “Weihnachtsmann und Co. KG” (Forst-Uni/TWG) steuerte Santa höchstpersönlich eine Crew mit Rentier-Geweihen auf den Köpfen über den See, die Paddler von Gelb-Weiß Elliehausen alias die “Dragon Rangers” mit dem SSB-Vorsitzenden Andreas Gruber waren als Schafe verkleidet und die “Red Hot Chilli Rowers” vom Labor der Göttinger Kinderklinik als… richtig: Chillis. Von der “Kraken-Crew” wurden sie als Erdbeeren verunglimpft und revanchierten sich mit “Calamari!”

Hai-Mützen zur Vorbereitung

Den Preis räumte jedoch das Deutsche Primatenzentrum, “Gorillas im Nebel”, mit seiner beeindruckenden Trockeneis-Nebel-Vorführung nach der Zieldurchfahrt ab. Die “Nigsen”, die IGS aus Einbeck, bereiteten sich im Kreis dehnend, semi-meditativ auf den Einsatz vor - behütet mit Hai-Mützen. Ein bisschen gehe es auch um das Teambuilding verriet Lehrer Holger Auer. Die Mützen seien eine “basisdemokratische Entscheidung” der Whats-App-Gruppe gewesen.

In sportlicher Hinsicht hatten fesche Turner aus der Nähe von Bremen keine Chance gegen die Paddelquäler vom Drachenbootverein Northeim. “Es war ein hart erkämpfter Sieg”, räumte allerdings Paddelquäler Marcus Wilke ein. Der Weihnachtsmann und seine Rentiere wurden Dritter, und am Ende waren sich alle einig: Der Drachenboot-Cup schreit nach einer Wiederholung.

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