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10. Krebecker Mittelpunktlauf: Vermeulen und Rosenbaum gewinnen

Unterschiedliche Motive 10. Krebecker Mittelpunktlauf: Vermeulen und Rosenbaum gewinnen

258 Starter fast jeden Alters haben beim 10. Krebecker Mittelpunktlauf auf sieben verschiedenen Strecken um gute Platzierungen gekämpft. Hunderte von Zuschauern jubelten den Läufern sowohl beim Start als auch beim Einlauf auf dem Sportplatz zu. Den 10,4-Kilometer-Lauf gewann bei den Männern Sebastian Rosenbaum (SV Mühlhausen), bei den Frauen Anouk Vermeulen von der TG Münden.

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Zielstrebig gehen die Teilnehmer über die 5,7-Kilometer-Distanz beim Krebecker Mittelpunktlauf in die erste Runde.

Quelle: Jentzsch

Krebeck. Der Volkslauf bietet alles, was bei solch einer Veranstaltung dazugehört: Ehrgeizige Athleten, für die ein paar Sekunden mehr oder weniger die Welt bedeuten, als auch Hobbyläufer, für die es vor allem ums Mitmachen geht.

Begleiter, die ihrem jeweiligen Läufer ganz fest die Daumen drücken und mit ihm mitfiebern, als auch Zuschauer, die vor allem des kalten Biers und der außergewöhnlich leckeren Salate wegen kommen. Mit anderen Worten: Ein großes Fest, eine bunte Mischung aus ernsthaftem Sport und Freizeitvergnügen.

Ein Vergnügen: Das schien der Lauf für Sebastian Rosenbaum (32) gewesen zu sein. Jedenfalls wirkte der überlegene Sieger der Königsstrecke über 10,4 Kilometer am Ziel frisch und ausgeruht wie nach einem entspannten Sonntagsspaziergang.

Wie überhaupt auffiel, dass diejenigen, welche als erste einliefen, in der Regel weniger ausgepowert wirkten als die Nachzügler. Aber egal, ob vorn mit dabei oder unter ferner liefen: Alle hatten am Ziel die Möglichkeit, sich mit frischem Obst sowie Wasser oder Weizenbier wieder aufzupäppeln. Alkoholfreiem natürlich, wie Josef Rudolph betonte.

So ein Volkslauf ist auch eine Mischung aus Kollektivität und Individualismus. Gemeinsam haben alle die Teilnahme, die Motive sind jedoch unterschiedlich. Penelope Haase zum Beispiel lief die 5,7-Kilometer-Strecke, um sich für die Aufnahmeprüfung bei der Polizei fitzumachen.

Da wird die 17-Jährige angehende Abiturientin aus Uslar nämlich die 5000 Meter in 33 Minuten absolvieren müssen – „was ich auch schaffen werde“, wie sie betont. Für einen jungen Mann ging es dagegen beim gleichen Lauf nicht darum, eine bestimmte Zeit zu schaffen, sondern durchzuhalten. Schon auf der Strecke hatte er Probleme, quälte sich jedoch weiter, um kurz vor dem Einlauf Nasenbluten zu bekommen, aber sich dennoch irgendwie ins Ziel zu retten.

Auch Lothar Laake war ziemlich kaputt, als er nach 10,4 Kilometern ins Ziel kam. Aber trotz aller Anstrengung hatte der 53-Jährige noch Zeit gehabt, während des Laufs die schöne Landschaft zu bewundern. „Wenn man an der Grillhütte ‚Schöne Aussicht‘ vorbeikommt, ist der Blick über den Harz atemberaubend“, schwärmte der Gieboldehäuser, um gleich noch Organisatoren und Helfern ein dickes Lob auszusprechen: „Sie sind sehr professionell, man merkt, dass sie jahrelange Erfahrung haben.“

Jahrelange Erfahrung: die hat Nils Brandt noch nicht. Den Schülerlauf über 1,2 Kilometer gewann der Neunjährige dennoch mit großem Vorsprung. Kein Wunder, wurde er doch von Mama Sabina sowie Oma und Opa den ganzen Lauf über lautstark angefeuert.

Ergebnisse unter my3.raceresult.com

Von Hauke Rudolph

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