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1200 Zuschauer sehen Null-Nummer am Sandweg

Fußball-Bezirksoberliga 1200 Zuschauer sehen Null-Nummer am Sandweg

Auch das zweite Match zwischen den Fußball-Bezirksoberligisten SVG und RSV 05 endete torlos. Alexander Hafner hätte am Donnerstagabend vor 1200 Zuschauern am Sandweg aber zwei Minuten vor Spielende dafür sorgen müssen, dass der Tabellenführer den Platz als Sieger verlässt. 

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Kein Durchkommen: Die RSV-Manndecker Diederich und Leonhardt schirmten die SVG-Angreifer gut ab – hier Pietroluongo.

Quelle: Christoph Mischke

Nur selten haben die Göttinger Fußballer die Möglichkeit, vor großer Kulisse Werbung für ihre Sportart zu betreiben. Am Donnerstagabend bot sich eine dieser kostbaren Gelegenheiten. 1200 Zuschauer strömten in das Stadion am Sandweg, bildeten eine ansehnliche Kulisse für das große Stadtderby der alten Rivalen. Doch die Kicker auf dem recht holperigen Rasen nutzten die Chance nicht, das Publikum zu begeistern. Ein mageres 0:0 mit einer richtigen und drei halben Torchancen standen so nach 90 emotionslosen Minuten zu Buche.  

„Gefühlt haben wir heute zwei Punkte verloren. Ich bin beim Schuss ein wenig weggerutscht, aber den muss ich schon machen“, sagte Alexander Hafner. Zwei Minuten vor Spielende kam der Mittelfeldspieler aus etwa zehn Metern Entfernung recht frei zum Schuss, der Ball landete allerdings nur am Pfosten. RSV-Libero Christian Splitt hatte noch versucht, Hafner am Schuss zu hindern, war aber weit weg. „Glücklich“ nannte RSV-05-Coach Helmut Latermann diese Szene in der erstmals abgehaltenen Pressekonferenz im SVG-Klubhaus. SVG-Trainer Knut Nolte, der – wie SVG-Geschäftsführer Joachim Lüdecke verkündete – seinen bis 2010 laufenden Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert hat, sah eine „aktivere, aber nicht bessere“ SVG. 

Die Gastgeber wirkten über die gesamte Spielzeit ein wenig engagierter, beiden Teams war aber anzusehen, dass das Fehlervermeiden oberste Priorität hatte. So kam die SVG in der ersten Hälfte zwar zu vier Eckbällen, eine nennenswerte Torchance sahen die Zuschauer jedoch nicht. „Es war ein sehr Strafraum-freundliches Spiel. Man hätte gut Rasen einsäen können“, sagte Latermann ironisch. 

Tadellose 05-Fans

Nach der Pause wurde die Partie etwas munterer, es änderte sich aber nichts daran, dass die Keeper Kobold und Doods einen ruhigen Abend verbrachten. Keine der beiden Angriffsreihen zwangen einen der Torhüter zu einer Parade. Der RSV hatte zwei gute Konterchancen mit Überzahl, doch Beyazit – schloss überhastet ab (77.) – und Koch – schwacher Pass (78.) – vergaben. 

Das Schlusswort hatte Lüdecke: „Ich bin froh, dass der Abend friedlich verlaufen ist. Die oft gescholtenen 05-Fans haben sich tadellos benommen.“ 

SVG: Kobold – Ehlert, Hoffmann (85. Gerdes), Knippenberg, Leichtle – Linde, Hafner, Keller, Käschel – Pietroluongo (59. Garbotz), Podolczak (85. Hilleke).

RSV 05: Doods – Leonhardt, Splitt, Diederich – Dierks (90. Reinelt), Koch, El Eid, Schneemann (57. Weise), Karakaya (66. Hasani) – Beyazit, Oudali. 

Tore: Fehlanzeige.

Am Montag steht für die beiden Bezirksoberligisten bereits das nächste Match bevor. Dabei hat Spitzenreiter SVG die deutlich höhere Hürde zu überwinden. Er tritt um 15 Uhr beim VfR Osterode an. Der Tabellenfünfte hat 30 Punkte, allerdings erst 19 Partien absolviert. Somit hat auch Osterode ein strammes Restprogramm zu absolvieren und ist heute in Kästorf zu Gast.  Der RSV 05 empfängt am Montag um 15 Uhr den SV Lengede. Der Drittletzte ist  abstiegsgefährdet, hat aber noch gute Chancen, die Klasse zu halten. Aus den letzten beiden Partien holte Lengede vier Punkte. 

                                                                                                                 Von Mark Bambey

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